Ferienprojekt: zusätzliche Halter

Für das „Ferienprojekt“ in diesem Jahr wurden zur Sicherheit noch ein paar Halter benötigt. Diese habe ich aus Alu-Vierkantrohr und V2A-Reihenschienen hergestellt.
Diese Halter sollen später, auf zwei parallele 28mm Rohre aufgeschoben werden.

Um beim Bohren die Profile nicht zu beschädigen, habe ich diese einfach mit passendem MDF-Holz ausgefüllt. Damit war sichergestellt, das die Profile beim Bohren nicht zusammengedrückt wurden. Dummerweise hat aber genau dieses MDF die Lochsäge komplett zugesetzt. Damit war das Sägen ein sehr zeitintensiver Part.

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Nachdem die großen Löcher gebohrt waren, wurden die Löcher für die Klemmschraubung gebohrt. Damit alle Teile gleich werden, habe ich mir einfach einen einfachen Anschlag hergestellt.
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Die Löcher mussten dann noch entgratet werden.
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Nun mussten die Löcher für die Befestigung der Reihenschiene gebohrt werden.
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Als letztes musste dann noch das Klemmstück bearbeitet werden. Hier kam ein Alu-Flachstreichen zum Einsatz. Dieses hat vier Gewindebuchsen erhalten.

Leider habe ich keine Fotos von den montierten Haltern gemacht, mal sehen ob ich die später nochmal nachliefern kann.

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Ein Tisch entstand – fast jedenfalls

Hin und wieder muss man sich etwas gutes tun und etwas Urlaub vom Alltag machen. Wenn man das ganz dann noch mit seinem Hobby verknüpfen kann – ist das noch ein besserer Kurzurlaub. Ich habe mir wieder den Luxus gegönnt einen Wochenendkurs in der Kurswerkstatt Saarland zu machen. Dieses mal ging es um den Bau eines Tisches.
Um dieses Projekt etwas anspruchsvoller zu gestalten, wurde bei diesem Projekt viel von Hand gemacht. Aus zeitlichen Gründe nicht alles – aber doch eine ausreichende Menge um gut ins schwitzen zu kommen.

Als erstes ging es an die Tischplatte. Dazu mussten die Teile gefügt werden. Wenn man – wie ich – das noch nicht von Hand gemacht hat, hatte man doch einige Zeit damit zu tun.

Wie schon geschrieben, es kamen auch Maschinen zum Einsatz um sich das Leben nicht unnötig schwer zu machen. Auch bei der Tischplatte wurde etwas nachgeholfen, genauer gesagt es wurden Flachdübel verwendet damit die Tischplatte möglichst bündig verleimt werden kann. Andernfalls wäre hier wieder ein zeitaufwändige Hobelsitzung notwendig.

Die Tischbeine sollen mit einer schönen Zinken-Verbindung versehen werden. Damit sich auch hier der Stemmaufwand etwas reduzierte, wurden vorher die größeren Flächen gefräst. Aber keine Bange, es blieb ausreichend Arbeit übrig.
Weil so ein gerades Tischbein recht langweilig ausschaut, wurden diese noch konisch zugeschnitten. Der eigentliche Schnitt wurde mit der Bandsäge gemacht – die Nacharbeit war dann wieder Handarbeit.

Was noch fehlte ist eine Zarge. Damit man sich nun beim stemmen der Zinken-Verbindung nicht „tot“-stemmt, wurden die Zargen-Elemente mit der Fräse hergestellt.
Damit auch die Zargen-Elemente nicht allzu langweilig „rüber kommen“, wurden diese mit einem Bogen versehen. Dieser wurde mit der Bandsäge grob gesägt und dann mit dem Schabhobel nachgearbeitet.

Nun musste noch die Tischplatte ordentlich geputzt werden. Wenn man dann alle Teile fertig hatte, ging es an die Endmontage / Feinarbeiten.

Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, es sind nur die wenigsten wirklich fertig geworden. Auch ich habe nur einen „Bausatz“ mit nach Hause genommen und muss diesen noch zusammenbauen.
Es war wieder ein sehr schönes Wochenende bei Heiko und ich freue mich schon auf den nächsten Kurs bei ihm.

Werkstattumbau ; weiter geht’s

Nachdem nun die Schrauben einen neuen Platz gefunden hatten, ging es an den weiteren „Umbau“. In meinem alten Schrank hatte ich ja zwei Schubladen mit „diversen Handwerkzeugs“, aber leider ist bei meinem neuen Schrank eine solche „noch“ nicht vorgesehen. Dieses Werkzeug lagerte nun seit dem Einbau des neues Schrankes in einem Umzugskarton und musste bei jedem Keller-Zugriff raus und wieder rein getragen werden. Das nervte gewaltig. Also wieder zum gelben Kaufhaus gefahren und etwas gekauft: Ein IVAR-Regal und einige Boxen. Somit konnte ich dann schnell eine Stauraum für das ganze Zeugs herstellen, und das nervige raus und rein hörte auf.

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Die nächste Baustelle betraf das Licht. Die provisorische Lampenbefestigung wurde gegen was „ordentliches“ getauscht: Eine LED-Leuchte mit einem passenden Halteblech. Damit ist die Leuchte nun nicht mehr vor dem Schrank, sondern über dem Schrank angeordnet. Damit sind nun auch die oberen Fächer leicht zu erreichen.

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Als nächstes ging an die Unterbringung  der Dominos und Flachdübel. Dafür habe ich dann aus Restholz ein einfaches Regal gebaut und an die Wand montiert. Danach wurden entsprechende Kunststoffboxen beschafft und das Material umgefüllt. Nun sind diese auch schnell erreichbar und man hat immer einen Überblick über den Bestand.

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Schraubenregal – Basis

Nachdem nun die ganzen Systainer ein neues Zuhause bekommen haben und dort für die Schrauben leider kein Platz war, musste eine entsprechende Lösung her.
Ich habe mich dann für den Bau ein Schraubenregals entschieden, da man dann alle Schrauben schnell im Zugriff hat.
Als Basis kam das Ikea-Moppe zum Einsatz , genauer gesagt in einer dreifachen Kombination. Das Regal ist preislich wirklich unschlagbar und ich selbst hätte das weder besser, geschweige den günstiger herstellen können – abgesehen vom Zeitfaktor.
Als ab zum schwedischen Kaufhaus und dann gleich losgelegt.
Die Regale wurden auf einer Sperrholzplatte aufgeschraubt. Damit dies besser funktioniert, wurde die Rückwand mit einer Leiste hinter füttert.
Die Sperrholzplatte diente dann der einfacheren Befestigung an der Wand. Außerdem ergab sich dann oberhalb von den Regalen eine kleine Ablagefläche.

Die Regale wurden dann auf eine Sperrholzplatte geleimt und dann an der Wand verankert. Vorher habe ich aber noch die Zuleitung für die Leuchte sauber verlegt, und ein provisorisches Regal für meine Gehrungssäge montiert.
Als letztes ging es dann an das einsortieren der Schrauben.

Nun ist wieder ein wenig mehr Ordnung im Keller. Als nächstes muss ich mich mal um die Unterbringung des nicht „Systainer“-Werkzeugs kümmern.

Werkzeugschrank Version 2017

Ich war mit meinem bisherigen Werkzeugschrank im Keller nicht mehr so zufrieden. Teilweise war das „ran kommen“ an das Werkzeug sehr umständlich, und so habe ich dann beschlossen das Ganze etwas umzugestalten. Nach einigen hin und her, habe mich für eine Lösung auf „Tanos-Schubladen“-Basis entschieden. Diese sind zwar nicht gerade billig, führen aber schnell zu einer Lösung.
Somit mussten nur noch ein Sockel und 4 baugleiche Korpus gebaut werden.
Nachdem der alte Schrank zerlegt und dessen Material „sortiert“ wurde, ging es an den Bau.

Die Seitenteile sind jeweils mit einer durchgängigen System-32 Lochreihe ausgestattet. Diese mussten als erstes gebohrt werden. Mit Schablone und Oberfräse war das einfach zu machen, hat aber leider auch eine Menge Zeit in Anspruch genommen.

Danach wurden die restlichen Teile geschnitten und der Schrank montiert. Deckel und Boden hatten noch eine Dominoverbindung bekommen, damit sich der Zusammenbau etwas leichter gestaltet. Ansonsten ist alles klassisch verschraubt worden. So ging die Montage fix von der Hand und in kürzester Zeit waren alle Elemente gebaut.

Nun ging es an den Sockel. Da der Kellerboden sehr uneben ist, habe ich mich für einen Sockel mit ausreichend Möglichkeiten zum nivellieren entschieden. Als Basis dienten Bosch-Profile (30 x 30)  mit einer aufgeschraubten Multiplexplatte (18mm).

Danach ging es dann an das Aufstellen. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, es ging natürlich als erstes an das ausräumen. Den der größte Teil meines Werkzeugs musste „aus dem Weg“ geräumt werden.
Dann wurde der Sockel schön nivelliert um dann den Boden aufzuschrauben. Auf diesen wurden dann die Elemente aufgestellt und verschraubt.

Dann konnte ich als erstes alle Kisten in diese Schränke einräumen, damit ich mich etwas bewegen konnte. Als nächstes musste die Ecke wieder beleuchtet werden.
Erstmal wurde die vorhandene Leuchtstofflampe verwendet. Damit ich diese befestigen konnte, habe ich Kurzerhand aus Resten eine simple Halterung montiert.

Danach wurden dann aus Resten einfache Einlegeböden geschnitten. Nicht überall sollten Schubladen zum Einsatz kommen.

Später sind dann die Schubladen eingebaut worden. Leider gibt es davon keine Bilder.

Damit es immer an Wand lang geht: Konsolen-Fabrik

Und wieder eine „Kleinigkeit“ für mein nächstes „Ferienprojekt“ …. wobei „Kleinigkeit“ es nur bedingt trifft: „eine Menge kleiner Teile“ – passt da wohl eher !

Im Rahmen des besagten Projektes werden Wandkonsolen benötigt. Da die dortigen Klimabedingungen einen Einsatz von „verzinktem Stahl“ nicht ermöglichen, muss was beständigeres her – am besten V4A. Die Preise für fertige Wandkonsolen aus V4A sprengten aber jeglichen Rahmen – und so bin ich auf die Idee gekommen passende Konsolen aus Aluminium (AW6060) zu bauen. Diese Legierung wird als seewasserbeständig klassifiziert.
Die Konstruktion besteht aus 4 Teilen:

  • U-Profil als Wandschiene
  • Rechteck-Rohr als Träger
  • Flachprofil als Querstrebe
  • C-Profil-Schiene für Rohr schellen

Die einzelnen Teile werden mit V4A Blechschrauben verschraubt. Damit hier später kein Lochfraß stattfindet (Stichwort: elektrochemische Spannungsreihe), wurde das fertige Teil am Ende mit einem Dickschicht-Lack versehen.
Da der Arbeitsaufwand ziemlich enorm war, habe ich bei diesem Projekt von meiner geliebten Frau tatkräftige Unterstützung erhalten … zu zweit geht es halt schneller !
An dieser Stelle nochmal ein ganz großes Dankeschön an meinen helfenden Engel !

Als erstes wurden alle Querstreben auf Gehrung geschnitten. Dafür musste meine kleine Proxxon Tischkreissäge ganz viele Schnitte machen. Leider habe ich von diesem Schritt keine Fotos gemacht – fragt mich nicht wieso …

Danach ging es dann an das Bohren der U-Profile. Jedes Profil hat 3 Löcher bekommen. Damit die Löcher bei allen Teilen gleich sind, habe ich mir einen einfachen Anschlag gebaut.

Nachdem nun die U-Profile gebohrt und gesenkt waren, ging es an die Rechteckrohe. Diese wurden nach der gleichen Technik gebohrt. Hier wurden insgesamt 5 Löcher gebohrt. Einfach für den Fall das man später die Profilschiene versetzen möchte oder eine Schraube abreißt.
Nachdem bohren wurden dann die Löcher von innen mit einer Feile grob entgratet.

Für die weitere Montage wurde nun eine kleine Montagehilfe benötigt. Aus Holzresten habe ich dann kurzerhand eine solche gezaubert.
Damit das Handling recht einfach wird, habe ich eine passende Nut eingefräst.

Nun ging es an die Löcher für die Verbindung der beiden Profile. Ich hatte die erste Bohrung mit 3 mm ausgeführt, musste dann aber bei der Probeschraubung feststellen das dies zu klein ist. Also habe ich dann auf 3,5 mm umgeschwenkt und damit hatten die Schrauben kein Problem mehr.
Im nächsten Schritt wurde dann auch die erste Bohrung für die Querstrebe angefertigt und diese gleich verschraubt.

Als nächstes folgte dann die Lackierung. Glücklicherweise hatte ich noch das Untergestellt von der großen Box zur Hand – dieses war eine wunderbare Abstellmöglichkeit für die lackierten Teile.
Aber dieser Teil war der anstrengendste … als erstes mussten die Teile  entfettet werden und dann anschließend in mehrere Teilschritten lackiert.

Nachdem die Farbe abgebunden hatte und alle Teile „etwas“ Farbe bekommen hatten, ging es an die letzte Bohrung / Verschraubung.
Danach wurden dann alle Schraubverbindungen nochmals mit einem Pinselstrich Farbe versehen.

IMG_9068Nachdem die eigentlichen Konsolen fertig waren, mussten nun die C-Profilschienen auf Länge gesägt werden. Diese waren aber aus V2A (nicht optimal , aber V4A war einfach nicht drin) und somit sehr hart.
Die ersten Sägeversuche habe ich mit meiner Stichsäge durchgeführt – aber trotz einem sehr robusten Sägeblatt – war das Ergebnis nicht so dolle.
Ich erinnerte mich dann an meine kleine Säbelsäge und gab dieser eine Chance. Da ich kein passendes Sägeblatt hatte, habe ich einen Probeschnitt mit dem mitgelieferten Metallblatt gemacht … das Ergebnis was noch schlechter als mit der Stichsäge, zeigte aber auch das die Säge ausreichend Power hat.
Habe dann für die Säge das passende Edelstahl-Sägeblatt gekauft und wurde dann sehr überrascht. Mit dem einem Sägeblatt konnte ich alle Schnitte machen, ohne das es Probleme gab. Das Blatt habe ich zwischen den Schnitten mit WD40 eingesprüht und ich habe wirklich „langsam“ gesägt … Die Schnitte sind wirklich sehr gut geworden.
Als letztes wurden dann die Schnittkanten mit einem Schleiffinger entgratet und dann mit der Konsole verschraubt.

Nachdem die Teile nun fertig waren, konnte ich das Untergestellt wieder demontieren. Da die Auflageflächen etwas gelitten hatten, habe ich diese einfach durch meinen Dickenhobel geschoben und habe dann Holz „wie neu“ herausbekommen.

Kistenmacher für’s Runde

Was soll ich sagen …. „das Ferienprojekt“ brachte noch eine andere Aufgabe mit sich. Für fertig konfektionierte Leitungen wurden Verpackungen benötigt.
Hier boten sich runde „Boxen“ an.
Als erstes habe ich aus MDF eine Form gebaut. Geplant war, das die Seitenwände der Boxen aus verleimter Graupappe hergestellt werden.
Leider hat mein Lieferant diese Position nicht geliefert, so musste ich kurzerhand auf Biege-MDF umsteigen.

Die Enden der Biege-MDF Streifen musste ich kürzen. Diese Arbeit war wie geschaffen für meine kleine Modellbau-Tischkreissäge.

IMG_9064Danach ging es dann auch schon ans verleimen. Das Biege-MDF wurde an der Form ausgerichtet und an einen Sperrholzboden geleimt und rundherum verspannt.
Nach einigen Stunden „Ruhezeit“ ging es dann an das ausspannen, was aber etwas tricky war. Mit einem kleinen Alu-Winkelprofil konnte ich diese Aufgabe gut meistern.
Nachdem das erledigt war, wurde der eckige Boden rund gemacht. Als erstes wurde mit der Tischkreissäge das überschüssige Material weg genommen – danach kam dann die Kanten fräse zum Einsatz.

Nun fehlten nur noch die Deckel. Diese habe ich mit der Stichsäge und dem passenden Zirkel gesägt.

Auch hier war es dann am Ende zeitlich sehr eng, so das ich leider die abschließenden Fotos schuldig bleiben muss. Es sind 4 Boxen geworden die mittels Panzertape verklebt wurden.