Tag0

Na ja, war der erste Tag wirklich der erste Tag ? Eine simple Frage wie es scheint, die aber ein wirkliches Problem anspricht: Wie lang hat so ein Urlaubstag zu sein ?!
Aber der Reihe nach:
Nach unserem Anflug-Tag folgte ja eine kurze Nacht in einem lokalen Hotel. Das Niveau dieses Hotels war nicht mehr als eine Schlafstätte. Die sanitären Einrichtungen waren „na ja“ … aber es ging ja um das schlafen. Und Schlaf hatten wir wirklich nötig. Der Flugmarathon war nicht ohne und wir waren fix und alle. Da wir von unserem lokalen Reiseleiter „Stefan“ und seiner bezaubernden Assistentin „Karen“ abgeholt wurden, brauchten wir uns um Transportmittel und Verpflegung keine Gedanken machen. Die beiden kannten sich mit den lokalen Gepflogenheiten sehr gut aus und so konnten wir in einem einheimischen Lokal leckeren Fisch genießen – außer Schlafmangel hatte sich auch ein Hungergefühl breit gemacht. Sicherlich ist die Verpflegung in der Qatar-Maschinen nicht schlecht gewesen aber etwas richtiges war es dann doch nicht. Noch eine Anmerkung zu dem Lokal: Es hatte „Sunflower“ im Namen und wir wurden von vielen Damen bedient. Wirklich vielen Damen. Die Pension lag genau über diesem Lokal und irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass es zwischen den Lokal, den Damen und der Pension eine Geschäftsbeziehung gibt – aber das nur am Rande.
Nach dieser Nacht hatte der Reiseleiter zwei Spezal-Krads bestellt. Diese Teile sind nur für kleine Menschen geeignet – Riesen wie ich fühlen sich wie in einer Fischkiste. Egal, mit gefühlten 120kmh ging es zum Hafen. Mit Fahrtwind im Gesicht, Angstschweiss auf der Stirn und dem lauten Motor-Heulen im Ohr – so rasten wir in Richtung Hafen. Dort warteten wir auf die Fähre, die uns auf die nächste Insel bringt (San Carlos). Was auch sehr interessant war, ist die Tatsache, das die einheimischen auf der Fähre „schlafen“. Es sind dort riesige Etagenbetten-Anlagen aufgebaut – und die Einheimischen ratzen während der Überfahrt einfach so vor sich hin. Diese Überfahrt dauerte so ca. 1h. In San Carlos wurden wir dann von einem Resort-Mitarbeiter empfangen der dort mit einem Resort-Boot auf uns wartete. Mit diesem überquerten wir dann wieder das weite Meer um dann endlich auf Sipaway Island anzukommen. Es folgte dann noch eine Fahrt durch den Dschungel. Das verwendete Gefährt war etwas geräumiger als das Krad aber auch nicht wirklich für große Menschen gedacht. Egal – nach 10 Minuten waren wir dann endlich angekommen und wurden herzlich empfangen. Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, wurden wir auch gleich mit einem solchen beglückt. Es war sehr sehr lecker.
Wir haben danach dann unser Zimmer begutachtet und haben dann das Resort erkundet. Wenige Stunden später was es dann auch schon dunkel – den die Sonne strahlt hier nur von 5h20 bis ~17h20. Somit war dieser Tag dann auch schon vorbei ….. aber auch nur fast, denn es gab ja auch noch eine „Happy Hour“ und danach ein leckeres Abendessen … bei der Happy Hour bekommt man einfach zwei Drinks, von dem was man bestellt … erst einmal Cuba Libre, da weiß man was man bekommt und danach einen Coco loco … hmmm … was sich vielleicht wie Cocosnuß anhört war von der Farbe her auch drin, aber ich glaub es war nur Alkohol darin … aber super lecker … gegessen haben wir dann Thunfisch, ich als Steak und Silvi als leckere Pfanne … und dann war es mit einem mal auch schon um zehn, stockdunkel und sternenklar … zeit um ins Bett zu gehen … „Salamant“ – heißt Danke … unser erstes Wort was wir heute gelernt haben

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