Onlineshopping

Es ist ja so schön bequem: Klick in den Warenkorb. Noch einen Klick und schon ist man bei der Kasse. Und mit dem nächsten Klick ist der Einkauf erledigt. Danach muss man nur noch geduldig sein und auf den freundlichen DHL-Boten warten, der einem den Warenkorb die Treppen hoch schleppt. Ich liebe Online-Shopping ! Die Auswahl ist Riesengroß – kein Verkäufer nervt oder versucht sich mit Halbwissen zu profilieren …. Einfach entspannend ….
Wenn man aber – ohne sich dessen bewusst zu sein – bei jemand anders bestellt – als geplant; derjenige die Rechungs- und Lieferanschrift vermischt – die Ware einem dann erst nach 5 Wochen erreicht … und zudem die Hersteller-Garantie der Ware kurz vorm ablaufen ist – dann wird es spassig.
Es geht um eine Tintenpatrone für die Mama von meiner Freundin. Vor knapp einem Monat „auf Reserve“ bestellt …. Erhalten habe ich dann eine Patrone die laut Hersteller bis ende August „Garantie“ hat. Der Hersteller (HP) schreibt auf seiner Homepage ausführlich das die Garantie sich auf 24 Monate ab Herstellung bezieht. Wenn man eine Patrone die „abgelaufen“ ist in den Drucker tut ; dann ist das eigene Schuld. Habe dem Verkäufer von dem Umstand in Kenntnis gesetzt und nachgefragt ob er eine „länger haltbare“ Patrone auf Lager hat – aber dies wurde verneint. Ok, dann machen wir einfach einen Widerruf und gut ist …. So war mein Gedanke … Aber damit war der Händler nicht einverstanden. O-Ton:“Sie haben die Patrone seit März….. 50% Wertminderung“; Ich habe die Patrone weder ausgepackt (das Datum steht draußen auf der Verpackung) oder ähnliches. Meine umgehende Beschwerde wurde einfach ignoriert. So musste ich leider von der Amazon A-Z Garantie für Marketplace-Bestellung gebrauch machen … und siehe da: 6 Stunden später kommt eine klein laute eMail …..das der Widerruf ohne Murren akzeptiert wird.
Fazit: Marketplace soweit möglich meiden und verderbliche Ware lieber vor Ort kaufen. Wünsche frohes shoppen.

Centos + Ubuntu = Mieser Sonntag

Hier mal wieder ein kleines Lebenszeichen von mir …. die Arbeitstage bei meinem neuen Arbeitgeber sind zwar durchaus Stressless – trotzdem bleibt der Stress aber nicht außen vor. Stress kann positiv als auch negativ sein. Zu der ersten Kategorie zähle ich mal den Ausflug zur Firmenzentrale nach München. Alle neuen Mitarbeiter werden dort zu einem Startertag zusammengetrommelt. Diese Veranstaltung findet quartalsweise statt und somit kommen da natürlich auch eine Menge „Starter“ zusammen – in meinem Fall waren es 50. Es wurden verschiedene Vorträge gehalten und ein starkes „Zusammen sind wir etwas großes“-Gefühl erschaffen. Es ist schon irgendwie beeindruckend, wenn man erfährt das mein Teil einer 2700 Mann starken Truppe ist. Der oberste Boss – neudeutsch CEO genannt – hat es sich auch nicht nehmen lassen, jedem die Hand zu schütteln.
Zum negativen Stress zähle ich eher meine Weiterbildung auf dem Feld der *nixe. Habe da ja ne Deadline von meinem Arbeitgeber und sollte da wirklich mal besser werden. Nicht das ich nicht das eine oder andere gelernt habe – aber man sollte in solch einem Job schon eine gewisse „Sicherheit“ an den Mann bringen. So war es dann an diesem Wochende an der Tagesordnung, mal Ubuntu auf dem Netbook zu installieren. Dank Windows-Installer nicht wirklich die Hürde. Na ja, nachdem ersten Start waren dann die Kopfschmerzen da … kein Netzwerktreiber. … Nach vielen Recherchen etc. hat man dafür ne Lösung gefunden. Am nächsten Tag war dann Centos 5.6 mit Oracle 10R2 auf dem Plan. Ich mache es kurz: Es gab nur diverse Hürde und Probleme die man OHNE diese S**** Computer-….. nicht gehabt hätte. Am Ende hatte ich zwar ne laufende Oracle-Instanz – aber auch Kopfschmerzen. Mein Schatz hat es da besser getroffen: Sie war bei einem Workshop und hat mir voller Stolz Ihre Werke gezeigt – ich war beeindruckt !