Spontan eben

image

Manchmal hat man einen Plan und einen Ersatzplan für den Fall das der Plan scheitet…… und manchmal hat man einfach ne super Freundin die Pläne schmiedet. Aber der Reihe nach: Der Plan war, meiner Mutter ein neues Bett zu besorgen und aufzubauen….. der Ersatzplan sah die Beseitigung von Altlasten aus dem vorherigen Job vor. Nachdem ich mit meiner Mutter telefoniert habe, war klar das die Bettenaktion für dieses Wochenende gestorben ist. Also Plan B. Aber meine Freundin hat so eine super Connection zu jemandem der wiederum….. egal wie und was, wir hatten die Möglichkeit für lau ein Wochende im a-rosa Ressort am Scharmützelsee zu verbringen. Von der Natur haben wir nicht viel gesehn, da wir fast die ganze Zeit im Spa ware. Also schwimmen, sonnen und saunieren. Es war ein wunderschönes Wochende und wir haben uns super erholt.

Um die Ohren gehauen

Da ja die Zeit drängt – der Urlaub ist ja bald – muss das Thema Tauchtauglichkeit zeitnah geklärt werden. Da mir ja bewusst ist, das dass Thema nicht so simpel ist, habe ich mich schlau gemacht und bei der GTÜM die Richtlinien studiert. Dann kurzer Hand bei Amazon das entsprechende Buch bestellt. Nachdem ich nun die Regel und das für und wieder kenne, galt es noch einen Fachmann zu befragen. Habe dazu bei der GTÜM die Taucharztliste durchgearbeitet und einen HNO-Arzt gefunden der nicht nur nach Schema-F antwortet (Ohr-Op = Nein) sondern auch differenziert. Hatte dort am Freitag einen Termin und war doch mal wieder überrascht, einen Arzt mit einem gewissen Anspruch zu treffen. Er hat mich sehr genau untersucht und mir recht gegeben, das ich mit meiner Prothese durchaus tauchen kann – aber mit einem unkalkulierbaren Risiko. Sollte sich die Schuhknecht-Prothese verschieben und dann das Innenohr perforieren und dann keine Spezialklinik in Reichweite sein – wäre ich zum einem taub und u.U. auch ohne Gleichgewichtssinn. Dieses Risiko ist mir persönlich zu hoch. Seiner Meinung ist schnorcheln bis 3m kein Problem, von allem anderen sollte ich aber die Finger lassen. Nach Sichtung meiner OP-Unterlagen und einer sehr ausführlichen Audiometrie konnte er auch meinen Eindruck bestätigen, das meine damalige Versorgung sehr schlecht war. Er versteht auch nicht, wieso damals keine Revision gemacht wurde. Zeigen die audiometrischen Untersuchungen doch, das sich nach 2 Monaten nach OP alles wieder sehr verschlechtert hat. Er denkt das die Prothese schon verschoben ist. ….. Also ist jetzt ein hochauflösendes CT von der Felsenbeinhöhle erforderlich um zu sehen wie so der Stand der Dinge ist. Nächsten Donnerstag habe ich da einen Termin 🙂

Blubbern ja – aber nur kleine Bläschen

Im November geht es ja wieder auf Philippinen und eigentlich wollte ich ja noch etwas tauchen – vielleicht sogar meinen Open-Water-Diver machen, aber daraus wird allem Anschein nichts.
Aber der Reihe nach: Um auf Nummer sicher zu gehen, wollte ich eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung machen lassen. Da laut meinem BG-Gutachten keine Einwände bestanden, galt es nun nur noch die HNO-Situation abzuklären. Zum einem hatte ich ja das Vergnügen ein Tracheostoma genießen zu dürfen und zum anderen hatte ich in meiner Kindheit ja eine Mittelohr-OP. Meine HNO-Ärztin weigerte sich mir eine entsprechende Bescheinigung auszustellen – wenn ich keinen Arztbericht über die Mittelohr-OP vorlegen kann. Dumm nur, das ich aus dieser Zeit keine Unterlagen habe … !
Da aber Krankenhäuser die Unterlagen oft auch über sehr sehr lange Zeit archivieren (Stichwort: Material für Studien) – gab es Hoffnung. Also habe ich in dem Steglitzer Betonblock nachgefragt und nach sehr sehr vielen Mails / Anrufen und einem Besuch habe ich nach 6 Wochen endlich meine Unterlagen bekommen. Nun konnte ich Schwarz auf Weiß lesen was gemacht wurde. Und mit dieser Diagnose ist es schwer eine Tauchtauglichkeit zu bekommen. Ich werde mich nun etwas in die Materie einarbeiten um selbst besser das Risiko abschätzen zu können. Und dann werden wir mal sehen. Die Sache hat aber auch einen positiven Aspekt: Bei der Durchsicht der Krankenakte ist mir aufgefallen das sich mein Hörvermögen durch die OP damals nicht wirklich verbessert hat. Dieses in Kombination mit dem was ich momentan zum Thema Stapesplastik recherchiert habe und zusammen mit meinen eigenen Empfindungen (die all meine HNO-Ärzte bis dato ignoriert haben) – legt die Hoffnung nahe, das da unter Umständen noch etwas zu machen ist. Schauen wir mal.