Um die Ohren gehauen

Da ja die Zeit drängt – der Urlaub ist ja bald – muss das Thema Tauchtauglichkeit zeitnah geklärt werden. Da mir ja bewusst ist, das dass Thema nicht so simpel ist, habe ich mich schlau gemacht und bei der GTÜM die Richtlinien studiert. Dann kurzer Hand bei Amazon das entsprechende Buch bestellt. Nachdem ich nun die Regel und das für und wieder kenne, galt es noch einen Fachmann zu befragen. Habe dazu bei der GTÜM die Taucharztliste durchgearbeitet und einen HNO-Arzt gefunden der nicht nur nach Schema-F antwortet (Ohr-Op = Nein) sondern auch differenziert. Hatte dort am Freitag einen Termin und war doch mal wieder überrascht, einen Arzt mit einem gewissen Anspruch zu treffen. Er hat mich sehr genau untersucht und mir recht gegeben, das ich mit meiner Prothese durchaus tauchen kann – aber mit einem unkalkulierbaren Risiko. Sollte sich die Schuhknecht-Prothese verschieben und dann das Innenohr perforieren und dann keine Spezialklinik in Reichweite sein – wäre ich zum einem taub und u.U. auch ohne Gleichgewichtssinn. Dieses Risiko ist mir persönlich zu hoch. Seiner Meinung ist schnorcheln bis 3m kein Problem, von allem anderen sollte ich aber die Finger lassen. Nach Sichtung meiner OP-Unterlagen und einer sehr ausführlichen Audiometrie konnte er auch meinen Eindruck bestätigen, das meine damalige Versorgung sehr schlecht war. Er versteht auch nicht, wieso damals keine Revision gemacht wurde. Zeigen die audiometrischen Untersuchungen doch, das sich nach 2 Monaten nach OP alles wieder sehr verschlechtert hat. Er denkt das die Prothese schon verschoben ist. ….. Also ist jetzt ein hochauflösendes CT von der Felsenbeinhöhle erforderlich um zu sehen wie so der Stand der Dinge ist. Nächsten Donnerstag habe ich da einen Termin 🙂

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