Zäpfle oder wie das eckige dann doch noch wurde

Nachdem ja nun die ersten Versuche mit meiner Zinkenschablone gescheitert sind, wollte ich dann heute nochmal den Test wagen. Habe dann einfach noch ein Stück Restholz vor das Werkstück gespannt – und los ging es.

Wie zu Erwarten waren die Ausrisse weg – aber das einspannen des Werkstücks mit dem Restholz ist ja echte Frickelarbeit. Zwei Hände sind da definitiv zu wenig. Zumal man bei dem zweiten Werkstück ja den genauen Versatz spannen muss. Hier haben sich dann die Schwächen dieser Lösung offenbart. Nachdem ich nun die ersten Erfahrungen gesammelt habe, kann ich den Aufwand für eine optimale Schablonenhalterung abschätzen – und der ist einfach zu hoch. Sicherlich hat diese Lösung irgendwo auch ihre Vorteile – aber für mich ist das nur Murks. Also habe ich die Rücksendung angekurbelt – ich werde mir eine andere Lösung kaufen.

Aber ich möchte euch nicht das Endergebnis vorenthalten: Eine einfache Fingerzinkung.

Mit dem Kopf durch die Wand

Heute war dann das erste Tuning angesagt, der kleine hat seine Augen bekommen. Genau genommen sind es ja Ohren, da es ein Ultraschallsensor ist.
Damit habe ich ihn dann losgeschickt..


Leider ist der Erfassungsradius nicht so groß, wie er sein sollte und somit ging es an den nächsten Umbau. Habe den Sensor auf einen Servo montiert und somit sind seine Augen aeh Ohren, jetzt beweglich.

Wenn ich nun noch etwas mehr Gehirnschmalz in die Steuerung investieren würde, dann sehe das sicherlich besser aus.

Und es dreht sich

Habe vor einiger Zeit ein Arduino Starterkit geschenkt bekommen. Ich finde es sehr spannend wie einfach alles geworden ist – früher hat man sich seinen AtmelAVR noch mühsam selber „zusammengelötet“ und dann mühsam per ISP programmiert…. am besten per Assembler.
Und da man sich fast jede Bibliothek selbst schreiben musste, ging es nur ganz langsam vorwärts……
Aber dank Arduino ist das bauen von Mikrocontroller-Steuerungen jetzt sehr einfach geworden.
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Mit dem Starterkit habe ich eine kleine Motorsteuerung und ein Lauflicht gebaut …. aber ich strebe nach mehr ; und somit habe ich mir ein Shield gekauft welches neue Herausforderungen bringt. Das Shield kam in Form eines kleines Bausatz:
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Nach einigen einfachen Montageschritten war dann das Chassis aeh der BoeBot fertig montiert.
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Man sieht das der Arduino Nano unter der Leiterplatte hängt – halt wie bei einem richtigen Shield.

Buecherschrank Endspurt

Heute ging der Endpurt los. Als erstes war dann der ruhige Teil angesagt: Verleimen der restlichen Böden. Da meine Vorrat an Zwingen sehr begrenzt ist, konnte ich immer nur ein Teil zur selben Zeit spannen. Da das auch noch 1 Stunde dauert, fing der Tag sehr gemütlich an.
Aber die gemütliche Zeit ist irgendwann zuende und so konnte ich dann am Nachmittag die Lochreihen bohren.
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Anschliessend habe ich dann die Verbindungsbeschläge in die Böden eingeschlagen. Nun kam der unangenehmste Teil: Das hochtragen der vielen Einzelteile. Da Holz ja leider ein gewisses Gewicht haben – war Schwitzen angesagt.
Aber auch dieser Teil hatte irgendwann ein Ende und der Zusammenbau konnte losgehen. Wow was für ein Gefühl wenn es passt und sitzt.
Und erst der Anblick dieser sauberen und eleganten Tablarverbinder – einfach traumhaft.
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Morgen werden dann noch die Löcher in der Wand gebohrt und das Teil ist dann endlich fertig

Buecherschrank nächste Schrittchen

Neuer Tag – neues Glück. Als erstes habe ich mal aus diversen Resten ein paar Teile zurecht gesägt um dann daraus eine Schablone zu bauen.
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Um nun nicht wieder eine Überraschung zu erleben, habe ich die neuen Forstnerbohrer vorher ausprobiert. Das habe ich dann gleich genutzt und alle Forstnerbohrer getestet und eine Halterung für meine Kopierringe gebaut.
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Danach habe ich dann meine Schablone gebaut und meinen Werktisch entsprechend eingerichtet um mit der Produktion loszulegen.
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Aber erstmal eine kleine Probebohrung um zu sehen ob es passt.
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Das Ergebnis hat ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert ….. Wenn die dann am Ende alle so gut passen … ein Traum.
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Nun konnte ich den Stapel abarbeiten und alle Böden bohren……
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Nun musste ich noch die Querstreben auf Mass sägen. Dank einer genialen Tauchsäge mit Führungsschiene kein Problem.
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Nun mussten noch die Löcher für die Aufhängungen gebohrt werden. Habe mir da kurzerhand eine Bohrstation zusammengestellt.
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Der Aufhängebeschlag wurde eingeschlagen und sitzt perfekt.
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Nun folgte eine Bohrorgie für die Dübel – aber dank Joint-Genie keine wirkliche Hürde.
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Nun konnte ich das erste Teil zusammenleimen, morgen kommen dann die restlichen.
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Buecherschrank nächste Kleinigkeit

Heute ging es dann an den nächsten Teilschritt, den Einbau der Tablar-Verbinder. Na ja fast jedenfalls, den bevor ich die Verbinder einbauen oder genauer einschlagen kann muss ich die Löcher dafür bohren. Um das möglichst genau und immer gleich hinzubekommen, habe ich mir eine Schablone gebaut.
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Bevor man nun an die Serienproduktion geht muss man leider etwas Material opfern und das ganze testen.
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Das Ergebnis war leider suboptimal: Der eine Verbinder hat leider einen 2mm Versatz und passt damit dann nicht in der Lochreihe. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich das kommen gesehen und auf Glück gehofft ….. Mein 30mm Forstnerbohrer ist leider nicht masshaltig und somit klemmte dann die Kopierhülse. Musste also die 30mm Löcher nacharbeiten – danach waren sie nicht mehr genau genug. Pech gehabt. Werde wohl noch losziehen und Ersatz beschaffen müssen – um dann morgen eine neue Schablone zu bauen !