Kleine Einblicke in die Umzugsbaustelle

Hallo zusammen,
der eine oder andere weiss es ja schon: Wir sind mitten im Umzug … und somit hat uns der Stress voll im Griff. Leider wurde uns die neue Wohnung in einem nicht so optimalen Zustand übergeben. Sprich es ist einiges zu tun.
Als erstes galt es den Schlafzimmer-Einbauschrank abzureißen. Das war eine super solide Holzkonstruktion, zu 100% genagelt und mit Bolzen im Beton verankert. Der Abriss war ein klein wenig schweißtreibend … aber das war die Sache Wert.
Danach war dann die Durchreiche in der Küche dran. Hier war es dann eine Kombination aus Silikon + Nägel + Betonbolzen welche Freude macht.
Nachdem mann dann gefühlte 100mal bei der BSR war um das Abrissgut loszuwerden …. ging es dann an die wirklichen Baustellen.
Die Elektrik war mir nicht nur optisch ein Dorn im Auge sondern auch aus Sicherheitsgründen. Mir ist es ein Rätsel wieso man zwar den Sicherungskasten erneuert sowie die Badelektrik auf den aktuellen Stand gebracht hatte ( Schutzleiter + FI) aber den Rest so gelassen hat.
Klassische Nullung ist schon seit langem nicht mehr zulässig …. aber alle Steckdosen sind klassisch genullt. Die Leitungen kommen alle
über den Estrich und so muss man hier also Aufputz was machen. In unseren bisherigen Wohnungen (selber Typ, selbes Baujahr, selbe WohnBauGesellschaft) wurde das im Rahmen einer Sanierung mittels Sockelleistenkanal gemacht. Also haben wir beschlossen das auch hier zu machen. Aber wie es so oft ist …. Dinge ändern sind …. in diesem Fall eine VDE Vorschrift und das hat zur Folge das man einen anderen Kabelkanal nehmen muss.


Bevor man aber ans Werk gehen konnte, galt es erst einige Vorarbeiten zu erledigen…
Mit Hammer und Meißel mussten die Estrichspritzer an der Wand weggenommen werden um eine einigermassen
ebene Fläche zu haben. Während der Montage konnte man sich dann mit den unebenen Boden vergnügen.
Hier ist ja fast alles Stahlbeton und das hat natürlich einen hohen Verschleißfaktor … so hat dann dieser Würth-Bohrer
nach 10 Jahren sein zeitliches gesegnet.
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Da wir ja beide berufstätig sind, ist unser zeitliches Volumen etwas beschränkt. Aus diesem Grund war es nur naheliegend das wir nicht alles
allein machen… Sprich für das optische haben wir uns einen Maler kommen lassen, der alle Tapeten runter und neue rauf + streichrn in 3 Tagen erledigt hat.
Auch beim Umzug selbst (genauer gesagt erstmal mein Umzug) haben wir Hilfe in Anspruch genommen: 4 Umzugshelfer. Die haben die ganzen Kisten und verpackten Möbelteile (alle Möbel haben wir vorher zerlegt und in Umzugsdecken eingepackt) in 2 h komplett runter und rauf getragen. Das ging ruckzuck …. Wir waren baff..

Wenn man Dinge neu aufbaut bietet sich auch die Möglichkeit an diese zu verbessern…. ich möchte die Chance nutzen um nicht wieder mit gewissen Konstruktionsmängeln kämpfen zu müssen….
Bei Konstruktionsmängeln muss ich z.B. an Ikea und dort an den Pax denken. Dieser sehr solide Kleiderschrank ist für ebene Böden konstruiert … vielleicht mit etwas Gefälle aber eben halt. Leider ist dieses bei unserem Wohnungstyp nicht gegeben … der Boden ist schief und wellig – das kan der Pax von Hause aus leider nicht. Da wir mit einen Schrank mit Schiebetüren haben, ist eine lotrechte Aufstellung sehr wichtig.
Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen den Pax auf einen eigenen Sockel zu stellen.
Da der Pax nicht gerade klein ist – ist der Sockel auch eine gewisse Nummer….
Hier einige Impressionen:
Es handelt sich um eine Konstruktion aus 18mm Birke Multiplex, welches später um eine 19mm Möbelbauplatten Blende erweitert wird. Das ganze wurde aus Gründen des Holzzuschnitts aus mehreren kleineren Teilen zusammengeleimt.
Hier konnte ich dann auch meine neuesten Errungenschaften zum Einsatz bringen: Bessey Revo + KliKlamp Zwingen und ein Festool Domino 500Q.
Wie immer bin ich voll begeistert. Mit der Domino kann man in Windeseile die Verbindung fräsen … wofür man mit Runddübeln wieder eine Ewigkeit gebraucht hätte. Die Revo-Zwingen sind richtige Kraftpakete die eine gewaltige Spannkraft aufbringen können.
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Hier sieht mann wie die beiden Seitenteile in der Mitte nun verbunden werden um dann einen Gesamtsockel zu bilden.
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Sobald das gute Stück dann fertig geworden ist, werde ich noch ein Foto nachliefern.
Das ist erstmal der aktuelle Stand der Arbeiten ….

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