Kleine Fortschritte in der Holzwerkstatt … Arbeitsfähigkeit wird langsam hergestellt

Bevor ich nun mit meinen eigentlichen Holzprojekten weiter machen kann, muss meine Arbeitsfähigkeit erstmal hergestellt werden. Sprich meine „Holzwerkstatt“ muss erstmal in
einem Zustand sein, der auch sinnvolles arbeiten ermöglicht.
Das erste große Problemkind ist die Beleuchtung. In diesem Wohnblock sind noch die klassischen Keller-Schildkröten mit einer 60 Watt AGL im Einsatz. Ganze 3 Stück sind im Kellergang verbaut worden. Die einzelnen Keller haben im Standard überhaupt keine Beleuchtung …. Da war ich von meinem vorherigen Wohnblock aber besseres gewöhnt.
Als erstes habe ich mir einen einfachen Lampenhalter gebaut der mit einer 36 Watt Leuchtstoffleuchte ausgestattet ist.
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Hier eine kleine Detailaufnahme von meinem Halter. Es wurden einfach zwei Alu-Rohre ineinander gesteckt und mittels Standard-Rohrschellen und einer Gewindestange verschraubt. Das ganze habe ich so gestaltet, das man es jederzeit wieder demontieren kann.
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Das nächste Problem lag in der Holz-Wand von meinem Keller. Der Vormieter hatte eine Seite angebunden …. so richtig mir Strippe und so. Sobald ich auch nur die Seite angefasst habe, hatte ich den Eindruck das ich im nächsten Moment die ganze Wand in der Hand halte. Da ich mir nicht immer über solche Dinge Sorgen machen möchte, habe ich das ganze dann mal sauber verschraubt und in dem Zuge auch mit einem massiven Vorhänger versehen.
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Nachdem das erledigt war, konnte ich auf der Innenseite auch das eine oder andere anbringen. Als erstes natürlich etwas Elektro, damit man sich nicht immer nach einer Steckdose/Lichtschalter bücken oder strecken muss – und zum anderen dann eine Halterung für meine Saugerschläuche. So liegt das auch nicht mehr im Weg rum.
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Dort wo aus der Decke die zuleitung (Eine Schukosteckdose) für den Keller rauskommt, habe ich erstmal eine 18Watt Leuchtstoffröhre verbaut. Im restlichen Keller sind dann noch 2 weitere 18Wattler verbaut – so das mein Keller schön hell erleuchtet ist. Nichts ist nerviger als „im dunkeln“ zu stehen.
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Danach habe ich mich meiner nächsten Baustelle gewidmet: Meinen Werktisch.
Das ganze war aber ein etwas aufwendigeres Projekt und somit mit einigen Teilaufgaben verbunden.
Als erstes mal aus Resten diverse Zuschnitte gesägt.
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Und anschließend mit dem Domino die Dübellöcher gemacht ..
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Um dann anschließend verleimt zu werden.
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Da der richtige Druck die entscheidende Rolle für die Festigkeit spielt – wurde auch kräftig verzwingt.
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Dann wurden die Gegenlager aus 30mm Halbrundprofilen gesägt …
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Am Ende waren dann die Halter für die Tischbeine fertig und wurden dann an das Tischprofil geschraubt.
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Hier kann man den Tischrahmen in der ganzen Pracht sehen. Gewicht des Rahmens ca. 17 Kg.
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Leider zeigte sich aber bei einem Test, das diese Konstruktion sehr bescheiden ist. Die Tischbeine haben alle eine unterschiedliche Ausladung .. und arbeiten zu viel. Es ist abzusehen das diese Beine nicht halten werden. Aus zeitlichen Gründen werde ich dieses Projekt aufgeben und das machen, was ich sowieso vor hatte… ich kaufe mir einen fertigen MFT/3 der nach dem Auspacken mehr oder weniger komplett fertig ist. Da das gute Stück aber einen stolzen Preis hat – hatte ich bis dato gezögert … aber leider an der falschen Stelle. Aber Fehler sind ja dafür da, daraus zu lernen ….

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