Prototyp Teil2 … erste kleine Erfolge

Nachdem ich ja gestern die Möbelbauplatten „zerkleinert“ hatte, ging es heute an die nächsten Schritte. Als aller erstes habe ich die Nuten für die Rückwand gefräst. Da ich für meine kleine Makita noch keine 24er Kopierhülse habe, musste wieder die „große“ Dewalt ran. Ruckzuck waren die Nuten gefräst.
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Danach ging es dann an die Lochreihe. Als erstes habe ich dann nach bekannten Schema die „Grundlöcher“ für die beiden Lochreihen gebohrt um danach dann die Lochreihen „abzumetern“. Hier habe ich dann auch das erste Mal den Saugadapter für die Makita ausprobiert und siehe da – es funktioniert !
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Am Ende wurden dann noch die Löcher für die Schrankaufhänger gebohrt. Hier gab es dann den ersten Lerneffekt: Großer Bohrer = kleine Drehzahl = mehr Lärm. Gefühl ist das Bohrergebnis mit der geringeren Drehzahl besser … Lärmtechnisch ist es aber leider lauter damit. Da muß ich demnächst noch mal experimentieren.
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Dann mußte ich mich um die Dominos kümmern. Erst wollte ich die Verbinder in der Umschlagtechnik setzen – stellte dann aber fest das ich dafür jeweils zwei Anschläge zum ausrichten der Werkstücke brauche…. Dummerweise hatte ich mich bei meinen ersten beiden Dominos auch noch in der „Seite“ geirrt … und so musste ich erstmal ein paar praktische Übungen mit Restholz machen. Am Ende hatte ich dann eine sehr einfache und schnelle Lösung gefunden.
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Hier kann man meine Domino mit Hilfsanschlag und Queranschlag sehen.
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Für die Bohrungen der Rückwand hatte ich noch keine Schablone hergestellt und so musste ich die Löcher erstmal nach Anriss bohren. Hier gab es dann den nächsten A-ha Effekt … der 15mm Forstner war noch aus meiner sehr sehr alten Werkzeugsammlung und hat sich leider als Stumpf herausgestellt. Ich musste die 3,2mm Papprückwand fast schon durchglühen … da wäre ich mit einem Meißel schneller gewesen. Auch hier muss noch eine Abhilfe her.
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Nun kam der leichteste Teil – so dachte ich ….. aber ich sollte eines besseren belehrt werden ! Ein paar passende Teile mal eben zusammenleimen – soll doch keine Hürde sein – oder ?! Leider doch, denn ich musste feststellen das ich beim setzen der Dominos einen Fehler gemacht habe. Ich habe die Löcher in den Seitenteilen breiter gefräst damit ich etwas Spiel zum ausrichten habe. Leider habe ich übersehen das ich – wenn ich mit dem Queranschlag arbeite – beide Teile breiter Fräsen muss. Das liegt daran, das der Pin des Queranschlags an der Aussenkante des vorherigen Lochs einrastet. So hatte ich plötzlich ein Passproblem und da der Leim schnell – gefühlt super schnell – anzieht, musste ich echt rotieren.
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Das führte dann zu unschönen Leimfugen und das die Deckel nicht 100% bündig sitzen.
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Danach konnte ich dann die Rückwandverbinder einsetzen und auch dort gibt es einen Haken – obwohl ich die Abmessungen aus dem Hettich Katalog genommen habe (bzw. meine dies getan zu haben), passen die Löcher in der Rückwand nicht zu dem Schrankaufhänger.
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Nun muß ich mir überlegen ob ich den zweiten Schrank einfach montiere oder gleich das Rückwand-Problem löse. Schauen wir mal, was ich morgen so Schaffe. Auf jeden Fall wird nächste Woche ein anständiger 15mm Forstner-Bohrer gekauft.

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