Serienproduktion Teil2

Da ich ja fast eine ganze Woche mit Reisetätigkeit beschäftigt war, könnte ich leider in der Woche nichts schaffen. Dafür sind aber meine bestellten Waren eingetroffen. Zum einem ein kleines und leichtes Bügeleisen um Kanten aufzubügeln und zum anderen die fehlenden Forstnerbohrer und die neuen Fräser.
IMG_2808
Trotz Rufbereitschaft habe ich mich gestern daran gemacht, die Seitenteile weiter zu formatieren. Dummerweise wurde ich mit einem Herbeiruf gestört der auch noch mehr als 4 Stunden Zeit in Anspruch genommen hat … somit konnte ich dann nicht weiter arbeiten. Trotzdem hatte ich es geschafft die Seitenteile auf der einen Seite sauber zu fräsen …. da heute Sonntag ist darf ich heute keinen Lärm machen …
Aus diesem Grund habe ich dann damit begonnen die fertigen Seiten schon zu bekanten.
IMG_2812

IMG_2813

IMG_2814
Das Ergebnis sieht so perfekt aus, das man nicht erkennen kann das diese nicht „vom Werk“ ist. So muss das Sein !
IMG_2818

Serienproduktion Teil1

Nachdem ja der Prototyp wichtige Erkenntnisse gebracht hat, geht es nun an die Serienproduktion. Als erstes kam der Holzeinkauf. Hier musste ich erstmal eine Entscheidung treffen: 18mm Möbelbauplatte (FPY – Spanplatte) oder Sperrholz. Für das Sperrholz spricht, das ich mir das schon sauber auf Mass schneiden und u.U. auch schon die Kanten anfahren lassen kann. Dagegen spricht aber die Qualität der Oberfläche als auch der Preis. Eine 18mm BFU 100 mit einer Möbeltauglichen weißen Oberfläche kostet pro qm ca. 60 Eur. Das wären in meinem Fall so um die 500 Eur nur für das Holz gewesen. Alternative könnte man das Sperrholz auch einfach streichen aber der Zeitaufwand für das Trocknen ist enorm. Leider waren die 18mm Möbelbauplatten nicht so der Hit – aber in Anbetracht des Preises und des zeitlichen Faktors habe ich diese gewählt.
Also erstmal zu Globus und die Platten sortiert und dann auf grobes Transportmass schneiden lassen.
IMG_2767
Heute ging es erstmal an das formatieren der Seitenteile … um den Arbeitsaufwand – und die Abnutzung des Fräsers – zu reduzieren, habe ich die Tiefe der Platten erstmal grob zugesägt (5mm Überstand). Schön wenn man einen MFT hat und die Führungsschiene sauber spannen kann …
IMG_2769
Ich habe schon beim Sägen der Prototyp-Teile festgestellt, das diese Spanplatte ausreisst. Da hilft auch mein MFT sowie mein Feinsägeblatt nichts viel. Sofern mal etwas Zeit ist, werde ich das Thema nochmal aufnehmen und etwas experimentieren. Aber für den jetzigen Bauabschnitt habe ich mir einfach vorgenommen die Teile auf Mass zu fräsen.
IMG_2782
Hier konnte dann die handliche Makita dann ihre Reize voll zur Geltung bringen.
IMG_2778
Um sowohl Ober- als auch Unterkante sauber hinzubekommen, musste ich die Teile in zwei Etappen fräsen – einmal von oben und einmal von unten. Aber dank des sauberen Anschlags auf dem MFT war das kein Problem !
IMG_2804
Am Ende sahen dann die Kanten sehr viel sauberer aus, als direkt nach dem Sägen.
IMG_2806
Leider haben meine wichtigsten Fräser unter dieser Meterleistung etwas gelitten und so muß ich mir wohl oder übel demnächst zwei neue Fräser anschaffen.
Aus den heutigen Erfahrungen würde ich auch gleich mal in einen Wendeplattenfräser investieren – aber der Preis von ~ 100 Eur schreckt doch etwas ab.
Das Fräsen war sehr zeitintensiv und momentan sind nur die Seitenteile auf Tiefe formatiert. Vielleicht schaffe ich ja nächstes Wochenende die restlichen Formatierungen um dann endlich mit der Produktion beginnen zu können.