Serienproduktion Teil1

Nachdem ja der Prototyp wichtige Erkenntnisse gebracht hat, geht es nun an die Serienproduktion. Als erstes kam der Holzeinkauf. Hier musste ich erstmal eine Entscheidung treffen: 18mm Möbelbauplatte (FPY – Spanplatte) oder Sperrholz. Für das Sperrholz spricht, das ich mir das schon sauber auf Mass schneiden und u.U. auch schon die Kanten anfahren lassen kann. Dagegen spricht aber die Qualität der Oberfläche als auch der Preis. Eine 18mm BFU 100 mit einer Möbeltauglichen weißen Oberfläche kostet pro qm ca. 60 Eur. Das wären in meinem Fall so um die 500 Eur nur für das Holz gewesen. Alternative könnte man das Sperrholz auch einfach streichen aber der Zeitaufwand für das Trocknen ist enorm. Leider waren die 18mm Möbelbauplatten nicht so der Hit – aber in Anbetracht des Preises und des zeitlichen Faktors habe ich diese gewählt.
Also erstmal zu Globus und die Platten sortiert und dann auf grobes Transportmass schneiden lassen.
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Heute ging es erstmal an das formatieren der Seitenteile … um den Arbeitsaufwand – und die Abnutzung des Fräsers – zu reduzieren, habe ich die Tiefe der Platten erstmal grob zugesägt (5mm Überstand). Schön wenn man einen MFT hat und die Führungsschiene sauber spannen kann …
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Ich habe schon beim Sägen der Prototyp-Teile festgestellt, das diese Spanplatte ausreisst. Da hilft auch mein MFT sowie mein Feinsägeblatt nichts viel. Sofern mal etwas Zeit ist, werde ich das Thema nochmal aufnehmen und etwas experimentieren. Aber für den jetzigen Bauabschnitt habe ich mir einfach vorgenommen die Teile auf Mass zu fräsen.
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Hier konnte dann die handliche Makita dann ihre Reize voll zur Geltung bringen.
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Um sowohl Ober- als auch Unterkante sauber hinzubekommen, musste ich die Teile in zwei Etappen fräsen – einmal von oben und einmal von unten. Aber dank des sauberen Anschlags auf dem MFT war das kein Problem !
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Am Ende sahen dann die Kanten sehr viel sauberer aus, als direkt nach dem Sägen.
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Leider haben meine wichtigsten Fräser unter dieser Meterleistung etwas gelitten und so muß ich mir wohl oder übel demnächst zwei neue Fräser anschaffen.
Aus den heutigen Erfahrungen würde ich auch gleich mal in einen Wendeplattenfräser investieren – aber der Preis von ~ 100 Eur schreckt doch etwas ab.
Das Fräsen war sehr zeitintensiv und momentan sind nur die Seitenteile auf Tiefe formatiert. Vielleicht schaffe ich ja nächstes Wochenende die restlichen Formatierungen um dann endlich mit der Produktion beginnen zu können.

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