Le Mans – made by Kesseboehmer …. meets Faktum – made by Ikea

In unserem Küchenprojekt kommt auch wieder ein Eckschrank vor, aber da wir in der Vergangenheit mit dem Original
von Ikea nicht zufrieden waren, haben entschieden hier eine Verbesserung vorzunehmen. Nach diversen Recherchen bin ich
auf die Firma Kesseboehmer gestoßen, die spezielle Eckschranklösungen baut. Alle namhaften Küchenhersteller verwenden diese Lösung um einen stabilen sowie belastbaren Eckschrank zu bauen…. ausser Ikea. Ja der eine oder andere wird sich jetzt beschweren das Ikea kein „Namhafter“ Küchenhersteller ist – aber ich denke das die gelben Küchen eine ganz ordentliche Verkaufsstatistik vorzuweisen haben … und somit schon irgendwie als „Namhaft“ einzuordnen sind. Aber wieder zum eigentlichen Thema: Dem Eckschrank oder genauer gesagt dem Eckschrank-Karussell.
Das Model von Ikea hat einr maximale Bodenbelastung von 12 kg, was leider *imho* ein Witz im Vergleich zu der Fläche ist. Nach ca. 2 Jahren hing unser damaliges Ikea-Karussell schon sehr schief und schleifte am Boden. Diesen Mist wollte ich nicht mehr haben….
Also haben wir uns für das „Le Mans“ Karussell von Kesseböhmer entschieden. Diese Modell ist ein wahrer Klassiker .. aber der Preis tat dann auch erstmal etwas weh…. 250 Eur waren fällig.
Ein Klassiker hat natürlich auch einen Nachfolger und der heißt in diesem Fall „Le Mans II“. Hier wurden einige Dinge verbessert: 25 Kg statt 20Kg , eine Türöffnung von 85 Grad reicht nun auch schon aus und die Tablare können nun auch nachträglich in der Höhe verstellt werden. Für den Nachfolger wäre dann wieder ein Aufpreis von 100 fällig gewesen – und somit blieb es dann beim Klassiker.
Dank einer wunderbaren Aufbauanleitung und diverser Bohrschablonen ist die Montage Kinderleicht … gestern habe ich dann den Ikea-Unterschrank mit den Le Mans-Innenleben ausgestattet:
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Hier übrigens ein Einbau-Video für Le Mans II


Und hier noch das Unternehmensvideo von Kesseböhmer

Es geht in kleinen Schritten weiter

Auch an diesem Wochenende ging es bei der Küche weiter. Die Unterschränke sind nun miteinander verbunden worden und auch den große Korpus für den Schwenkauszug habe ich montiert.
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Da wir die Ecktür auch gleich als Verblendung nutzen wollen, musste hier eine neue Topfbandbohrung nachgefräst werden. Dank Oberfräse und passender Schablone kein Problem.
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Am Ende passte alles wie „dafür gemacht“ … wenn mal etwas Zeit ist wird natürlich alles sauber ausgerichtet …
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Unboxing … BeagleBone Black


Vor einigen Tagen ist mein BeagleBoard Black angekommen. Hierbei handelt es sich um eine OpenHardware-Plattform. Sprich der Hersteller hat alle Schaltpläne, Leiterplatten-Layouts und technisches Manuals offen zugänglich gemacht, so das jeder sich dieses Gerät nachbauen kann. Das fertige Gerät kostet keine 50 Euro und ist – vereinfacht ausgedrückt – ein kleiner Computer mit Netzwerkanschluß. Als Betriebssystem kommt ein Linux zum Einsatz oder wer möchte kann auch diverse andere Betriebsysteme (Windows, Android …) darauf installieren. Es gibt eine große Gemeinde die für dieses Gerät Software schreibt und anpasst…
In meinen Augen ein Wunderwerk der Technik: Klein + Leistungsstark + Erschwinglich.
Für mein aktuelles Netzwerkprojekt brauche ich eine kleine Maschine die eine WLAN-Controller-Software am läufen hält. Das ganze sollte so simpel wie möglich sein und auch einfach in der Bedienung … und so kam dann dieser kleine Kerl ins Spiel.
Leider habe ich noch nicht ausreichend Zeit gehabt um das gute Stück in gänze auszuprobieren ….
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Ikea oder Blumen waren einmal

Zu unserer Küche gehört auch ein Schrank mit 5 Vollauszügen …. diesen hatte ich am letzten Wochenende auch montiert und dabei eine kleine Entdeckung gemacht: Als ich die Vollauszüge montiert habe …. kam ich in’s grübeln. Irgendwie hatten die Auszüge ganz dolle Ähnlichkeit mit den Hettich-Auszügen die ich für meinen Kellerschrank gekauft hatte. Aber Ikea war doch immer ein Garant für Blum-Beschläge ? Konnte es sein, das Ikea den Lieferanten gewechselt hat .. ?
Nach diversen Recherchen im Internet hat sich dieser Verdacht erhärtet – allem Anschein gab es da einen Lieferantenwechsel. Komisch ist aber, das der
Schubladenkorpus selber aber in „Blum“-machart gehalten ist. Sprich allem Anschein nach kein Standard-Hettich Korpus. In diversen Foren wird gemunkelt das Hettich da etwas „abgekupfert“ hat … um den Auftrag zu bekommen. Die normalen 110/155 Scharniere scheinen aber weiterhin von Blum zu kommen – sprich die ganzen BLUMotion-Erweiterungen passen wie gehabt. Bei der Recherche bin ich auch über IKEA-USA gestolpert – und habe nicht schlecht gestaunt…
Bei Ikea-USA kann man ein schönes PDF herunterladen , welches einem die Demontage von Hettich/Blum-Auszügen erklärt. Und auf dieser Anleitung kann man auch den Schwachpunkt der Hettich-Auszüge schön erkennen.
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Was auch Klasse ist, ist die Tatsache das es von Ikea-USA schöne Montagevideos gibt:


Schauen wir mal, was Ikea noch so an Überraschungen parat hat.

Unboxing UbiQuiti Outdoor AP

Heute ist mein Test AP von UbiQuiti geliefert worden. Habe das gute Stück schon mal provisorisch angeschlossen und etwas damit rumgespielt und bin doch ziemlich begeistert. Der kleine Teil hat ne menge Potential für nen schmalen Taler. Sobald etwas mehr Zeit ist, werde ich das ganze dann noch genauer testen.
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Mit etwas Glück kommt morgen der Hundeknochen den ich als WLAN-Controller aufsetzen möchte.

Wieder daheim …. stöhn

Es war ein wunderschöner Urlaub und wir haben jede Sekunde genossen. Der Rückreise-Tag war – wie immer – ein echter Kraftakt mit Überraschungspotenzial. Wir sind um 6 Uhr morgens im Resort gestartet um dann um 7h die Fähre zu nehmen …. die Fähre hatte 40 Minuten Verspätung. Zu allem Überfluss war es dann so, das wir mehr oder weniger genötigt waren unsere Riesenkoffer zwischen die Beine zu nehmen und den Sitzplatz nicht zu verlassen … den die Fähre war „voll“. Reichlich verschwitzt sind wir dann in Toledo angekommen, wo uns der Fahrer schon erwartete. Als erstes gab es eine kühle Wasserflasche vom Fahrer …. ihr glaubt nicht wie wunderbar dieses kühle Nass nach dieser warmen Fährfahrt war. Danach ging es dann im klimatisierten Taxis über die Insel zum Flughafen. Dort angekommen, gab es die nächste Überraschung: Unser Flug wurde nicht angezeigt. Also musste ich erstmal den Airline-Schalter finden um dort mal nachzufragen. Nachdem ich den ganzen Airport erkundetet hatte …. fand ich dann den Airline-Schalter vor dem Flughafen. Dort verstand man meine Aufregung nicht, da der Flug doch pünktlich gehe und man schon einchecken könne…. Also ging es dann alsbald durch die Security zum Checkin …. der Checkin-Schalter war nicht zu übersehen, den es war der einzigste Checkin-Schalter mit einem angeklebten Pappschild mit der Flugnummer….. Das Gebpäck würde auf einer alten analogen Kofferwaage geschätzt und nach waren wir irgendwann eingecheckt. Wir wollten das Gepäck ja gleich bis nach Deutschland durchchecken lassen … aber obwohl wir schon für den Anschlußflug Boardkarten hatten – ging das nicht.
Ok…. also dann durch zum Gate. Da ja schon der Checkin-Schalter nicht wirklich beschildert war …. wunderten wir uns über das namenlose Gate schon nicht mehr..
Nach knapp zwei Stunden waren wir dann in HongKong ; wegen unserem Gepäck mussten wir natürlich durch die Immigration …. um dann das Gepäck vom Gepäckband zu fischen. Später konnten wir es dann endlich bei der Lufthansa aufgeben und uns auf den langen Rückflug vorbereiten.
11 Stunden später waren wir dann in München um dann dort nach einem kurzen Aufenthalt dann weiter nach Berlin zu hoppen.
Zu unserer Überraschung wartete am Flughafen schon ein Empfangskomitee und es ging dann gleich weiter zum großen Wiedersehen-Familien-Frühstück …..
….
Nach einem verpennten Wochenende ging es dann am Montag zur Arbeit. Ich musste als erstes feststellen das mein Arbeitsplatz gerade im Umbau war. Ich hatte weder Schreibtisch noch Stuhl. Unser komplettes Büro wurde umgebaut. Kein PC oder Telefon und das obwohl ich Rufbereitschaft habe. Also musste ich rumstehen und zusehen wie dann Stunden später endlich wieder alles aufgebaut war und ich dann die Technik wieder in Betrieb nehmen konnte. Streng genommen hätte ich auch zu Hause bleiben können ….. aber mir hatte ja niemand Bescheid gesagt …. welcome 2 germany.