Erste Schritte mit NFC

Zur Zeit bin ich wieder am Elektronik-Basteln – genauer gesagt beim experimentieren mit NFC. Zur Zeit habe ich hier zwei Geräte welche mittels dieser Technik Daten austauschen (P2P) und ich würde gerne verstehen wie (und vor allem was) die beiden sich austauschen.

Als erstes habe ich mir ein kleines PN532-Breakout-Board von adafruit gekauft, welches ich mit einem FTDI-Adapter an eine virtuelle Linux-Maschine (Ubuntu) angebunden habe. Dann habe ich – wie in etlichen Beispielen zu lesen – die LibNFC erstellt und eingebunden .. und siehe da – ich konnte einfache Smartcards „lesen“. Soweit ein erster Erfolg.

IMG_8180.JPG

Aber wie so oft im Leben – folgte die Enttäuschung auf dem Fuße. Um nun die P2P Kommunikation zwischen zwei Partner zu belauschen, bräuchte ich ein entsprechendes Stück Software was so etwas kann. Ich wurde auch fündig: NFCTool.
Dumm nur, das diese Software einen anderen Unterbau benötigt – und zwar Linux-NFC (NEARD) – und dieser hat mit LibNFC nicht viel gemeinsam.
Im Projekt NEARD gibt es zwar auch einen PN532/533 Treiber – aber dieser setzt andere USB-ID’s voraus. Ich müsste nun entweder mein FTDI-Modul umprogrammieren … wozu ich aber ehrlich gesagt keine Lust habe – oder einen anderen Weg beschreiten.

Als ich das PN532-Breakout-Board bestellt hatte, habe ich auch gleich eine andere Bestellung auf den Weg geschickt: Eine HydraBus samt der passenden NFC-Erweiterung. Bei diesem System kommt alles aus einem Guss und es kann schon „von Hause aus“ NFC-Traffic mitschneiden. Es dauerte einige Tage bis das gute Stück den Weg von Frankreich nach Deutschland gefunden hatte. Nachdem ich aus dem Plexiglas das Mini-Gehäuse gebaut und die NFC-Erweiterung eingesteckt hatte – konnte es gleich losgehen.

Das lesen diverser Smartcards hat gleich auf Anhieb funktioniert. Leider gab es beim Mitschneiden des P2P-Verkehrs aber Probleme. Es zeigte sich das ich dafür unbedingt eine MicroSD-Karte brauchte – also zum Media-Markt gefahren und eine Toshiba-32GB MicroSD gekauft. Danach konnte ich dann endlich auch was aufzeichnen. Es zeigte sich das der „Antennenschnürsenkel“ sehr fehleranfällig war – also habe ich die mitgelieferten SMA-Steckverbinder angelötet und noch eine kleines SMA-Kabel gekauft. Nun ist das ganze sehr viel stabiler geworden.

img_8179

Der nächste Schritt ist nun, die Daten nach Wireshark zu bringen um das ganze sinnvoll auswerten zu können.

So nun wisst ihr, womit ich zur Zeit die selbige vertrödle.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s