Ferienprojekt: zusätzliche Halter

Für das „Ferienprojekt“ in diesem Jahr wurden zur Sicherheit noch ein paar Halter benötigt. Diese habe ich aus Alu-Vierkantrohr und V2A-Reihenschienen hergestellt.
Diese Halter sollen später, auf zwei parallele 28mm Rohre aufgeschoben werden.

Um beim Bohren die Profile nicht zu beschädigen, habe ich diese einfach mit passendem MDF-Holz ausgefüllt. Damit war sichergestellt, das die Profile beim Bohren nicht zusammengedrückt wurden. Dummerweise hat aber genau dieses MDF die Lochsäge komplett zugesetzt. Damit war das Sägen ein sehr zeitintensiver Part.

IMG_9201
Nachdem die großen Löcher gebohrt waren, wurden die Löcher für die Klemmschraubung gebohrt. Damit alle Teile gleich werden, habe ich mir einfach einen einfachen Anschlag hergestellt.
IMG_9202
Die Löcher mussten dann noch entgratet werden.
IMG_9203
Nun mussten die Löcher für die Befestigung der Reihenschiene gebohrt werden.
IMG_9204
Als letztes musste dann noch das Klemmstück bearbeitet werden. Hier kam ein Alu-Flachstreichen zum Einsatz. Dieses hat vier Gewindebuchsen erhalten.

Leider habe ich keine Fotos von den montierten Haltern gemacht, mal sehen ob ich die später nochmal nachliefern kann.

Ein Tisch entstand – fast jedenfalls

Hin und wieder muss man sich etwas gutes tun und etwas Urlaub vom Alltag machen. Wenn man das ganz dann noch mit seinem Hobby verknüpfen kann – ist das noch ein besserer Kurzurlaub. Ich habe mir wieder den Luxus gegönnt einen Wochenendkurs in der Kurswerkstatt Saarland zu machen. Dieses mal ging es um den Bau eines Tisches.
Um dieses Projekt etwas anspruchsvoller zu gestalten, wurde bei diesem Projekt viel von Hand gemacht. Aus zeitlichen Gründe nicht alles – aber doch eine ausreichende Menge um gut ins schwitzen zu kommen.

Als erstes ging es an die Tischplatte. Dazu mussten die Teile gefügt werden. Wenn man – wie ich – das noch nicht von Hand gemacht hat, hatte man doch einige Zeit damit zu tun.

Wie schon geschrieben, es kamen auch Maschinen zum Einsatz um sich das Leben nicht unnötig schwer zu machen. Auch bei der Tischplatte wurde etwas nachgeholfen, genauer gesagt es wurden Flachdübel verwendet damit die Tischplatte möglichst bündig verleimt werden kann. Andernfalls wäre hier wieder ein zeitaufwändige Hobelsitzung notwendig.

Die Tischbeine sollen mit einer schönen Zinken-Verbindung versehen werden. Damit sich auch hier der Stemmaufwand etwas reduzierte, wurden vorher die größeren Flächen gefräst. Aber keine Bange, es blieb ausreichend Arbeit übrig.
Weil so ein gerades Tischbein recht langweilig ausschaut, wurden diese noch konisch zugeschnitten. Der eigentliche Schnitt wurde mit der Bandsäge gemacht – die Nacharbeit war dann wieder Handarbeit.

Was noch fehlte ist eine Zarge. Damit man sich nun beim stemmen der Zinken-Verbindung nicht „tot“-stemmt, wurden die Zargen-Elemente mit der Fräse hergestellt.
Damit auch die Zargen-Elemente nicht allzu langweilig „rüber kommen“, wurden diese mit einem Bogen versehen. Dieser wurde mit der Bandsäge grob gesägt und dann mit dem Schabhobel nachgearbeitet.

Nun musste noch die Tischplatte ordentlich geputzt werden. Wenn man dann alle Teile fertig hatte, ging es an die Endmontage / Feinarbeiten.

Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, es sind nur die wenigsten wirklich fertig geworden. Auch ich habe nur einen „Bausatz“ mit nach Hause genommen und muss diesen noch zusammenbauen.
Es war wieder ein sehr schönes Wochenende bei Heiko und ich freue mich schon auf den nächsten Kurs bei ihm.