Bastelzimmer – Zwischenstand

Mittlerweile hat sich etwas beim Bastelzimmer getan. Die Tischplatten sind nun zugeschnitten und lackiert und auch das Untergestell ist schon fertig.
Aus den restlichen Zuschnitten wurden dann kurzerhand zwei Regalböden gemacht. Das ganze war leider sehr zeitintensiv da es ziemlich aufwändig ist, eine
solide und saubere Oberfläche hinzubekommen. Habe wieder jede menge gelernt und Lehrgeld gezahlt … aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.
So gesehen kann ich mit dem geschafften auch zufrieden sein.

Als nächstes müssen die Tischplatten noch mit dem Tischgestell verschraubt werden und auch die eine oder andere Kabeldurchführung wäre sinnvoll. Ganz zu schweigen vom Thema
der Arbeitsplatzbeleuchtung …. sprich es ist noch eine ganze Menge zu tun.

Bastelzimmer die ersten Ergebnisse

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des Bastelzimmers. Vor einigen Wochen wurde schon erfolgreich der neue Teppich verlegt und der Ikea Effektiv Schrank umgebaut bzw. ergänzt. Was aber etwas Kopfzerbrechen machte, war der Schreibtisch – hier gab es leider keine fertige Lösung. Nach einigem messen und rechnen habe ich die Galant-Rahmen von Ikea nach eigenem ermessen erweitert. Entgegen meiner Erwartung hat alles sehr gut gepasst und nun muss nur noch die Schreibtischplatte gebaut werden. Wobei „nur noch“ eine harmlose Umschreibung für ne Menge Arbeit ist.
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Weiterhin habe ich die neuen Effektiv-Fronten mit Türgriffen ausgestattet…. was für ein schönes arbeiten: einfach runter in die Kellerwerkstatt gehen und dort ganz entspannt die Löcher passgenau gebohrt – ohne Versatz und Ausrisse… So macht das arbeiten Spass und das Ergebniss macht Freude.
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Bei dem Wort Freude muss ich natürlich auch an das Wort Freund bzw. Freundschaft denken und damit sind wir dann schon wieder beim Thema…. habe gestern mit meinem alten Schulfreund bei Possling nen netten Nachmittag verbracht und uns nach längerer Zeit wieder mal intensiv ausgetauscht. Unser Zusammentreffen war aber kein Zufall, sondern wir haben uns dort zum Holzeinkauf verabredet – genauer gesagt ich habe es gekauft und er hat es für mich transportiert.
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Was uns beiden an Possling so gefällt, ist die Maschinenauswahl. Die haben professionelle Maschinen von vielen Herstellern und zwar jeweils das vollständige Sortiment. So kann man die Maschinen vergleichen und das natürlich auch praktisch sprich anschliessen und ausprobieren. Die Holzauswahl samt Beschlägen ist auch der Hammer ….. Da die dort nicht nur die Maschinen haben, sondern auch das Zubehör – habe ich mir dort auch gleich ein solches gegönnt – ein Plugit-Umbausatz … diesen habe ich heute dann gleich montiert:
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Jetzt kann ich den PlugIt-Schlauch auch für meine Oberfräse nutzen und habe weniger Strippen die nur ein Unfallrisiko darstellen. Übrigens Oberfräse, die wurde dann auch gleich zum fräsen der Plattenkante benutzt. War ne echte Grossformatbaustelle…
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Anschliessend habe ich dann die Platte geschliffen, dank super Werkzeug eine ware Freude.
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Zum Schluss habe ich dann die Platte grundiert. Sofern alles klappt, kann die Tischplatte am Mittwoch auf das Gestell gepackt werden.

Die erste Auftragsarbeit

Es ist Wochenende und somit wieder Bastel Woodworking-Time. Ich hatte mir einiges vorgenommen aber leider habe ich ein Anruf vom NMC erhalten und musste leider ran – da ich Rufbereitschaft habe. Es war dann auch kein simple Störung so dass ich meine Kollegen in einer Telco dazu rufen musste. Leider zeigte sich, das unsere Überwachung für diesen Störfall unzureichend ist – und wir somit sehr sehr lange brauchten um den Verursacher zu lokalisieren. Da es sich um einen MI handelte tickte sowieso die Uhr und auch die Zielerfüllung. Na ja, nach 8 Stunden war dann die Störung beseitigt und ich durfte mich dann meinen ursprünglichen Tageswerk widmen….
Da die Störung um 8 Uhr gemeldet wurde und mich noch vor dem Frühstück erreichte war ich weder geduscht noch sonst etwas – ich hatte nur nebenbei große Mengen von Kaffee getrunken und zwei Nudossi Brötchen gegessen.

Da ja die Hausordnung ein gewisses Zeitfenster für „lärmende“ Arbeiten vorgibt, war Eile angesagt. Somit habe ich mich dann schnell fertig gemacht und bin dann in meine Werkstatt gestürmt um dann meine erste Auftragsarbeit an zu fangen.

Es galt einen Spezialhalter für Stickles herzustellen. Als erstes musste ein passendes Brettchen her. Zum Baumarkt wollte ich nicht mehr und die Zeit drängte. Habe dann einer meiner diversen „vermessenden“ Frässchablonen (sprich Ausschuss) als Rohmaterial genommen und dann mit einem Bündigfräser auf Maß gefräst.

Anschließend wurde dann mit Bleistift ein Gitter aufgezeichnet und mit einem 2mm Bohrer die Schnittpunkte angebohrt. Danach wurden dann mit der Oberfräse und einem 20mm Beschlagfräser / Beschlagbohrer die Löcher gebohrt.

Als Beinchen habe ich dann mit dem Joint-Genie dann 8 Bohrungen für Holzdübel gesetzt. Danach noch mit Schleifpapier etwas entgraten und fertig ist das Auftragswerk.

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Dowel Session

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Diese Wochende ging es wieder um Holzverbindungen und zwar um eine klassische.
Damit am Ende alles passt und auch winklig wird, ist ein Hilfswerkzeug sehr nützlich. Der Markt an Helfern ist sehr umfangreich, schaut man sich aber die zu erreichenden Genauigkeiten an …… dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Nach einigen Recherchen habe ich mich dann fuer das Genie entschieden.

Das Ergebnis war überzeugend.

Der erste Durchlauf

Nach vielen schlaflosen Nächten und zig Bestellungen habe ich nun das Material für mein Vorhaben zusammen. Um nun auch zu sehen wie das ganze zusammenspielt und ob das überhaupt etwas werden kann – habe ich erstmal ein paar Proberunden gedreht – den Übung macht ja bekanntlich den Meister. Also mal schnell meine mobile Werkstatt aufgebaut und losgelegt.

Wie man sieht, bin ich gut ausgerüstet. Leider ist aber in der Praxis noch die eine oder andere Verbesserung anzubringen. Zum Beispiel muss ich mir für meinen WorkFrame noch eine Plattenerweiterung und rechtwinklige Anschläge bauen.

Ein wichtiges Element für mein späteres Projekt sind genaue und ausriss-freie Systembohrungen im System 32. Es gibt hier sehr unterschiedliche Lösungen in unterschiedlichen Preislagen. Zum einem natürlich das Zubehör aus dem Hause Festool – siehe Video-

und alternativ noch das sehr gute Lochness-System. Ich habe mich aber für ein Produkt nach alter Handwerksart
entschieden, was wesentlich günstiger war.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden – auch und vor allem da ich es gebohrt und nicht gefräst habe.

Die größte Herausforderung stellen die Exzenterverbinder dar, da für diese zwei genaue Bohrungen anzufertigen sind.

Aus diesem Grund habe ich dafür eine Frässchablone für die Verwendung mit Kopierhülsen angefertigt. Leider ist mir dabei ein Fehler passiert und ich muss die Schablone neu bauen. Aber das Prinzip konnte ich sehr gut ausprobieren.

Denke, das ich am nächsten Wochenende wieder in meine mobile Werkstatt verschwinden werde …. um die offenen Punkte abzuarbeiten. In diesem Sinne.

Einkaufstour

Jeder versucht seine freie Zeit mit irgendwelchen Tätigkeiten zu füllen. Der eine sitzt auf dem Sofa und schaut Fernsehen … der andere wäscht sein Auto … und andere wiederum versuchen zu zeichnen \ malen. Ich gehöre zu der letzteren Fraktion. Es hat mich schon immer fasziniert wie Menschen wunderschöne Landschaftsbilder malen können …. und ich möchte dieses Geheimnis gerne auch beherrschen. Besonders die Aquarell-Malerei hat es mir angetan. Da mein Engel auch gerne bastelt und malt gehen wir auch gerne auf Einkaufstour.
Dieses Wochenende hat uns die Tour nach Marienfelde geführt – zu dem großen Künstlerbedarf-Handel boesner. Auf 7000qm war eine riesige Auswahl. Egal wohin das Auge auch blickte – einfach nur wunderbare Dinge. Was besonders schön ist, ist die Tatsache das es nicht nur eine „Marke“ von Stiften gibt (meistens die Firma Farb**) sondern sehr viele – und meistens dann auch alle Sortimente der einzelnen Hersteller. Auch die wunderbaren Dual-Brush-Pens von Tombow waren vorrätig.
Und so kam was kommen musste – der Einkaufswagen war Rappel-Dappel-Voll wie wir an der Kasse standen.
Ich habe mir endlich mal ein großes Aquarell-Stift-Sortiment gegönnt , eine 72er Box von Koh-I-Noor. Habe diese auch gleich ausprobiert und bin begeistert.

Meine bestehende Sammlung umfasst noch weitere Stifte. Jeder Stift hat seine besonderen Eigenarten und damit verbundene Vor-/Nachteile. Hier mein kleines Sortiment:

Aller Anfang ist schwer , deshalb hier zwei kleine Arbeitsproben von mir. Das eine komplett in Aquarell, das andere mit Servietten-Technik kombiniert.

Unsere Erfahrungen mit den verschiedenen Einkaufsquellen habe ich auf einer separaten Seite zusammengestellt. Link