Endlich geschafft

Der erste Anlauf war ja mehr oder weniger von Anfang an …… völlig zum scheitern verurteilt. So wunderte es mich *eigentlich* nicht, das ich den ersten Anlauf vor ca. 3 Wochen nicht geschafft hatte. Es war zwar sehr ärgerlich, dass mir genau ein Punkt gefehlt hatte …. aber was nicht sein sollte – das soll halt nicht sein.
Ganz im Gegenteil: Diese Erdung in Bezug auf meinem Arbeitgeber, der sich wieder mal „nicht an die Absprachen gehalten hat“ – war sehr sehr sehr wichtig. Damit steht dem Kurswechsel nichts mehr im Wege ….. aber dazu dann an anderer Stelle mehr !
Wie gesagt, der erste Versuch war ein Reinfall – heute habe ich die Wiederholung gemacht und siehe da: Bestanden !
Nun bin ich also in Sachen Java wieder up2date und bin nun SCJP for Java6 – sofern das ganze noch unter dem SCJP-Label geführt wird und nicht mit den restlichen Oracle-Zertifikaten unter dem „OCP“-Dach geführt wird.
Erstmal bin ich erleichtert das ich nun wieder etwas aktueller mit meinem Zertifikaten bin. Die nächste Baustelle wird dann Oracle bzw. Solaris sein … schauen wir mal, wann es da weiter geht.

Und wieder wurde er angears… …

Wow. Das ist wieder so ein wunderbares Gefühl – zu wissen wie ernst es dem Arbeitgeber ist, seine Zusagen in die Tat umzusetzen! Aber was soll ich mich aufregen – eigentlich ist es nichts wirklich neues. Als ich vor einem Jahr wegen meiner Zertifizierungs-Updates nachgefragt hatte – war die Antwort ganz simpel und einfach: Im Moment passt es nicht , da ich zeitlich zu 100% verkauft war. Aber ich darf dann nochmal später nachfragen.
Mein Projekt pausiert ja seit November und aus diesem Grund habe mal wieder nachgefragt. Diesmal war die Antwort ganz simpel: Mach bitte einen Zeitplan und dann geht das in Ordnung. Diesen Zeitplan hatte ich Anfang Dezember abgegeben und dann nochmal per Mail nachgefragt: „Geht das in Ordnung ? Und bezahlt das der Arbeitgeber oder muss ich das aus eigener Tasche bezahlen ?“ – die Antwort war ganz simpel: „Nein du brauchst das nicht zu bezahlen ! Wir buchen das ganze für dich und das geht dann seinen Weg ..“
Nun bin ich auf dem Weg zu meiner Prüfungsvorbereitung zum SCJP 6 und kurz vorm *theoretischen*(=geplanten Prüfungstermin) ruft mich die zuständige Kollegin auf dem Handy an: “ … kannst du das bitte selber buchen ?“ ??!!
Sprich ich darf es selber buchen und bekomme wahrscheinlich auch das Geld nicht wieder !
Wieso habe ich im Vorfeld gefragt ? Nur so aus Langeweile oder weil ich was-auch-immer oder wie oder was ? Man stellt eine Frage und bekommt eine Antwort die überhaupt keinen Bestand hat … Das kotzt mich so an – es ist unbeschreiblich !
Also habe ich dann 2 Tage damit verbracht diesen Termin zu buchen und zu bezahlen. Nun habe ich diesen Termin und lasse mich überraschen ob ich an diesem Tage vielleicht doch noch arbeiten darf (=Geld und Prüfung weg) …. Schauen wir mal.

Der Anfang vom Ende

einer Ära. Das oder ähnliches denkt zur Zeit wohl jeder CNE auf dieser Welt. Netware – und somit dessen Hersteller Novell – waren der Inbegriff für ein robustes Netzwerk-Betriebssystem. Was waren das noch Zeiten, als Netware-Server noch sehr sehr lange Betriebzeiten hatten (und die M$-NT-Server so jede Woche einen Neustart brauchten). Es war ein perfektes System und als Administrator konnte man sich um andere Dinge kümmern. Aber als dann diese SCO-Geschichte los ging, war klar, dass bei Novell irgendetwas schief laufen muss. Und so war es dann auch nicht verwunderlich, das irgendwann versucht wurde aus Netware ein Linux zu machen – heraus kam der Open Enterprise Server. An keinem anderem Produkt musste an der Vergangenheit so viel gefrickelt werden, wie an diesem. Es gibt keinen Kunden wo dieses Produkt „wirklich stabil und sauber“ läuft. Und richtig übel wird einem, wenn man versucht OES mit Novell-Groupwise zu betreiben. Zu diesem Produkt-Doppel gibt es jeden Monat eine Patch … = viel Arbeit bei den Kunden. Solange die Kunden die Patches noch gratis bekommen haben, war die Welt noch teilweise in Ordnung – aber Novell hatte ja eine Super-Idee: Support (und damit auch die Patches) nur gegen Bares. Somit muss der Kunde einen Wartungsvertrag mit Novell abschließen.
Es war also keine Überraschung, als die Firma Novell „verkauft“ wurde. Siehe hier. Und die Patente wurde dann auch noch verramscht.
Es ist wirklich sehr sehr schade.
Aber wie heißt es so schön: Leben ist auch Veränderung – und so muss sich nun jeder der auf Netware gebaut hat – etwas anderes suchen.