Werkstattumbau ; weiter geht’s

Nachdem nun die Schrauben einen neuen Platz gefunden hatten, ging es an den weiteren „Umbau“. In meinem alten Schrank hatte ich ja zwei Schubladen mit „diversen Handwerkzeugs“, aber leider ist bei meinem neuen Schrank eine solche „noch“ nicht vorgesehen. Dieses Werkzeug lagerte nun seit dem Einbau des neues Schrankes in einem Umzugskarton und musste bei jedem Keller-Zugriff raus und wieder rein getragen werden. Das nervte gewaltig. Also wieder zum gelben Kaufhaus gefahren und etwas gekauft: Ein IVAR-Regal und einige Boxen. Somit konnte ich dann schnell eine Stauraum für das ganze Zeugs herstellen, und das nervige raus und rein hörte auf.

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Die nächste Baustelle betraf das Licht. Die provisorische Lampenbefestigung wurde gegen was „ordentliches“ getauscht: Eine LED-Leuchte mit einem passenden Halteblech. Damit ist die Leuchte nun nicht mehr vor dem Schrank, sondern über dem Schrank angeordnet. Damit sind nun auch die oberen Fächer leicht zu erreichen.

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Als nächstes ging an die Unterbringung  der Dominos und Flachdübel. Dafür habe ich dann aus Restholz ein einfaches Regal gebaut und an die Wand montiert. Danach wurden entsprechende Kunststoffboxen beschafft und das Material umgefüllt. Nun sind diese auch schnell erreichbar und man hat immer einen Überblick über den Bestand.

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Schraubenregal – Basis

Nachdem nun die ganzen Systainer ein neues Zuhause bekommen haben und dort für die Schrauben leider kein Platz war, musste eine entsprechende Lösung her.
Ich habe mich dann für den Bau ein Schraubenregals entschieden, da man dann alle Schrauben schnell im Zugriff hat.
Als Basis kam das Ikea-Moppe zum Einsatz , genauer gesagt in einer dreifachen Kombination. Das Regal ist preislich wirklich unschlagbar und ich selbst hätte das weder besser, geschweige den günstiger herstellen können – abgesehen vom Zeitfaktor.
Als ab zum schwedischen Kaufhaus und dann gleich losgelegt.
Die Regale wurden auf einer Sperrholzplatte aufgeschraubt. Damit dies besser funktioniert, wurde die Rückwand mit einer Leiste hinter füttert.
Die Sperrholzplatte diente dann der einfacheren Befestigung an der Wand. Außerdem ergab sich dann oberhalb von den Regalen eine kleine Ablagefläche.

Die Regale wurden dann auf eine Sperrholzplatte geleimt und dann an der Wand verankert. Vorher habe ich aber noch die Zuleitung für die Leuchte sauber verlegt, und ein provisorisches Regal für meine Gehrungssäge montiert.
Als letztes ging es dann an das einsortieren der Schrauben.

Nun ist wieder ein wenig mehr Ordnung im Keller. Als nächstes muss ich mich mal um die Unterbringung des nicht „Systainer“-Werkzeugs kümmern.

Werkzeugschrank Version 2017

Ich war mit meinem bisherigen Werkzeugschrank im Keller nicht mehr so zufrieden. Teilweise war das „ran kommen“ an das Werkzeug sehr umständlich, und so habe ich dann beschlossen das Ganze etwas umzugestalten. Nach einigen hin und her, habe mich für eine Lösung auf „Tanos-Schubladen“-Basis entschieden. Diese sind zwar nicht gerade billig, führen aber schnell zu einer Lösung.
Somit mussten nur noch ein Sockel und 4 baugleiche Korpus gebaut werden.
Nachdem der alte Schrank zerlegt und dessen Material „sortiert“ wurde, ging es an den Bau.

Die Seitenteile sind jeweils mit einer durchgängigen System-32 Lochreihe ausgestattet. Diese mussten als erstes gebohrt werden. Mit Schablone und Oberfräse war das einfach zu machen, hat aber leider auch eine Menge Zeit in Anspruch genommen.

Danach wurden die restlichen Teile geschnitten und der Schrank montiert. Deckel und Boden hatten noch eine Dominoverbindung bekommen, damit sich der Zusammenbau etwas leichter gestaltet. Ansonsten ist alles klassisch verschraubt worden. So ging die Montage fix von der Hand und in kürzester Zeit waren alle Elemente gebaut.

Nun ging es an den Sockel. Da der Kellerboden sehr uneben ist, habe ich mich für einen Sockel mit ausreichend Möglichkeiten zum nivellieren entschieden. Als Basis dienten Bosch-Profile (30 x 30)  mit einer aufgeschraubten Multiplexplatte (18mm).

Danach ging es dann an das Aufstellen. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, es ging natürlich als erstes an das ausräumen. Den der größte Teil meines Werkzeugs musste „aus dem Weg“ geräumt werden.
Dann wurde der Sockel schön nivelliert um dann den Boden aufzuschrauben. Auf diesen wurden dann die Elemente aufgestellt und verschraubt.

Dann konnte ich als erstes alle Kisten in diese Schränke einräumen, damit ich mich etwas bewegen konnte. Als nächstes musste die Ecke wieder beleuchtet werden.
Erstmal wurde die vorhandene Leuchtstofflampe verwendet. Damit ich diese befestigen konnte, habe ich Kurzerhand aus Resten eine simple Halterung montiert.

Danach wurden dann aus Resten einfache Einlegeböden geschnitten. Nicht überall sollten Schubladen zum Einsatz kommen.

Später sind dann die Schubladen eingebaut worden. Leider gibt es davon keine Bilder.

Metallarbeiten – Teil2 + Oberfläche

Ein sehr geschätzter Arbeitskollege hat mir eine Ösenplatte auf mein Blech geschweißt. Nun muss das ganze noch geschliffen und gebohrt werden.

Als erstes wurde das ganze mit einer Powerfeile etwas beschliffen.

Danach ging es an die Bohrarbeiten. Dazu habe ich mir erst mal eine einfache Bohrstation gebaut. Danach wurde mit einem 3mm HSS Bohrer vor gebohrt. Danach wurde das Blech als Schablone für das zweite Blech verwendet. Später müssen noch alle Löcher gesenkt werden und dann geht es auch schon an die Oberflächenbehandlung.

Für den gedachten Einsatzzweck ist ein dezentes Aussehen sehr wichtig, aus diesem Grund habe ich die Oberfläche entsprechend gestaltet. Als erstes kam einfaches Rost-Effekt-Spray aus dem Baumark als Grundierung zum Einsatz. Dann ging es mit einem speziellen Rost-Effekt Lack an die endgültige Oberfläche. Später wird das ganze dann vor Ort noch mit etwas Beize an die restliche Umgebung angepasst.

Metallarbeiten in der Holzwerkstatt

Letztens sind in meiner Werkstatt Metallspäne geflogen. Es galt ein Stück Edelstahl (3mm Stark) mit einem Langloch zu versehen. Da durfte meine Stichsäge mal zeigen was in ihr steckt.

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Die erste Herausforderung waren die Löcher. Da meine normalen HSS 08-15 Bohrer da sicherlich schnell gestreikt hätten, habe ich mir spezielle Bohrer besorgt.

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Mann kann die sehr leicht mit Steinbohrern verwechseln – es sind aber Universalbohrer. Und die haben mit dem V2A keine Probleme gehabt (WD40 als Schmiermittel). Diese werden als Tresorbohrer verkauft. Hier der Link zu dem Produkt: Keil Goldcraft

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Nachdem alles abgedeckt und verspannt war – ging es los. Als Sägeblätter kamen die WILPU Stichsägeblätter MG 11 bi und MG 31 bi zum Einsatz. Geschmiert wurde wieder mit WD 40.

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So sah dann das Endergebnis aus. Nicht perfekt aber für den gedachten Zweck ausreichend.

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Danach kam dann der unschöne Teil – alles sauber machen. Aber da man die Stichsäge mit wenigen Handgriffen zerlegen konnte … war das schnell erledigt.

Panzerfallen – ABUS Granit im Vergleich mit Burg Wächter Titan

Mittlerweile habe ich – in mühevoller Kleinarbeit – die Tür zu meinem Kellerverschlag erfolgreich „aufgepeppt“. Ich erinnere da nur an das Projekt „Stahl-Holz“. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Vorhängeschloss oder genauer gesagt der zugehörige Überwurf die größte Schwachstelle. Diese gilt es nun abzustellen.

Wenn man sich im Baumarkt die angebotenen Überwürfe / Fallen anschaut … ist die Auswahl meistens sehr ernüchternd. Man bekommt meistens einfache Blechfallen angeboten die einem Aufsperrversuch nicht viel entgegenbringen können.
Also habe ich mir das Angebot im Internet angeschaut und bin dabei über zwei Panzerfallen „Made in Germany“ gestolpert.
Dummerweise konnte ich mir die beiden Panzerfallen nicht vor Ort anschauen – deshalb habe ich diese einfach mal bestellt um eine auszuwählen.

Es handelt sich hierbei um die Modelle ABUS GRANIT Granit 130/180 und Burg Wächter PT230 Titan.

Die ABUS Granit hat mir sehr gut gefallen und wäre auch sicherlich meine Wahl geworden … wenn es für die Einbausituation nicht zu kurz wäre.
Das Modell aus dem Hause Burg Wächter hat da schon eine passendere Länge ist aber ansonsten „Oversized“. Diese Panzerfalle ist ja weder unauffällig sondern fällt durch ihre massive Bauweise sofort ins Auge.
Wenn ich eine solche Panzerfalle an meinen Verschlag anbringe – dann kommt das ja eher einer Einladung gleich.

Also gehen beiden Modelle wieder zurück. Hier ein paar Fotos für die interessierten unter euch:

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Wenn man die Verpackungen vergleicht, sieht man schon recht deutlich das Burg-Wächter ein mächtiger Brocken ist.

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So sieht die Falle von ABUS aus.

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So sieht die Falle von Burg Wächter aus.

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Wenn man von oben schaut sieht die Burg Wächter-Falle „nur“ etwas länger aus. Man sieht aber schon das die Öse für größere Schlösser gedacht ist.

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Wenn man sich beide Fallen von der Seite anschaut sieht man deutlich wie massiv die Burg Wächter-Falle ist.

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Hier das ganze mal mit einem Maßstab. Das Modell von ABUS ist 180 mm lang ; Burg Wächter kommt auf ca. 220 mm.

Holz für den Kellerverschlag

Vor einiger Zeit wurden im Gemeinschaftskeller (genau vor unserem Keller) „Klempnerarbeiten“ ausgeführt … und diese hatte leider negative Folgen. Zum einem mussten die Klempner Wasser ablassen … und haben meinen Holzvorrat weder abgedeckt oder weggeräumt (ein Teil meines Holzvorrats steht vor unserem Keller in einer Nische) … mit der Folge das ich nun den Großteil entsorgen kann.
Weiterhin wurden nun leider die konstruktiven Mängel von unserer Keller-Parzelle sichtbar. Die Herren Handwerker haben die eine Wand soweit eingedrückt, das dort einige Latten „das zeitliche“ gesegnet haben.
Hier sind nun kurzerhand einige Reparaturen erforderlich.

Damit das ganze nicht so sehr auffällt, versuche ich den vorhanden „Look“ beizubehalten.

Also habe ich mit im Baumarkt einige Halb-Palisaden geholt und diese entsprechend bearbeitet ….

So sahen die guten Teile noch vor meiner Bearbeitung aus. Damit sich nichts bewegt, habe ich diese unten gegen den MFT geschraubt.
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Mit den passenden Hobel ging es dann „zur Sache“. Leider ist der MFT für solche arbeiten „zu leicht“ – hier muss ich mir zukünftig noch eine Lösung einfallen lassen.
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Anschließend wurden die Hölzer mit Beize behandelt.
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