Tag 7 – San Carlos / Pedestrian

Nachdem nun mein Goldengel einen Tag „nichts machen“ konnte (weil ich mich nur im Schatten aufhalten wollte), hat Sie an diesem Tag „ihr Recht“ auf einen Ausflug eingefordert. Also ging es auf eigene Faust los nach San Carlos……… San Carlos liegt aber auf der Insel Negros und unsere Schwimmkünste sind nun leider nicht sooo prickelnd um da mal eben rüber zu schwimmen. Also haben wir den Resort-Leiter gefragt, ob er da eine Lösung für uns hätte – und siehe da: Er hatte eine Idee…. Er leiht uns sein Boot – und da er uns das Bootfahren nicht zutraut – auch seinen Kapitän. Mit diesen sind wir dann nach San Carlos rübergesetzt. Dort haben wir dann die Gegend per Pedes erkundigt. Was uns sehr positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache das ein „Nein“ auch akzeptiert wird. Die Menschen hier versuchen nicht, dir irgendwelche Dinge „um jeden Preis“ aufzuschwatzen. Da kenne ich aus Tunesien ganz andere Umgangsformen ! Wir haben dann gemütlich die Geschäfte erkundigt und haben dieses und jenes gekauft. Was witzig war, war die Tatsache, dass Blond hier anscheinend eine Ausnahmeerscheinung ist. Immer wenn Silvia irgendwo auftauchte, haben die Kinder sie angeschaut …. wie jemanden aus einer fremden Welt. Es wurde getuschelt und mit ganz großen Augen bestaunt. Die ganze Zeit hat der Kapitän mit dem Boot im Hafen auf uns gewartet. Mit diesem sind wir dann wieder zurück nach Sipaway wo wir an der Bar bereits erwartet wurden.

Tag 2 – Heiße Bohnen oder wie das Rennen zum Hühnerfriedhof startet

Es sollte ein gaaanz entspannter Tag werden, aber schon beim Fühstück kam die Ansage „Alle Touris haben sich um 13h am Tor einzufinden – andernfalls Küchendienst“ und es war schnell klar, das dieser Tag nicht wie der vorherige verlaufen wird. So begab es sich, das man dass ausgezeichneten Frühstück mit gemischten Gefühlen gegessen hat – die Gedanken waren immer bei dem 13h Treffen am Tor. Gerne hätte man die Zeit unbekümmert vorbeiziehen lassen, aber mit dieser Timeline im Hinterkopf war es nicht möglich einfach im Pool auszuspannen. Also ist man einfach in das Meer gewandert und hat Fotos von der Unterwasser-Welt gemacht. Anschließend hat man sich ein Strandhaus gesucht und dort die Zeit in der Hängematte verbracht. Zeitweise haben wir spekuliert, ob man sich im Strandhaus verstecken kann – aber wir haben schnell eingesehen, das dieses Versteck sicherlich bekannt ist ….
Also um 13h waren wir – wie alle anderen Gäste auch – am Treffpunkt. Nun ja, die Uhren ticken hier etwas langsamer und so dauerte es erstmal noch weitere 30 Minuten bis der Trupp sich in Bewegung setzte. WIr wurden als erstes in einem einheimischen Truppentransporter gesetzt und zu einer Galeere am Hafen transportiert. Von da aus startete dann ein ganz besonderer Ausflug. Damit wir etwas gefügiger werden, wurden wir als erstes in einen einheimischen Coffee-Shop unter „Drogen“ gesetzt und dann dem Wahnsinn des Tages ausgesetzt. Es war ………. zu komplex …………… zu skurill, das ich das hier einfach so wiedergeben kann – im kurzen Zügen sage ich nur: Fliegende Hühner – Blut – rasende Touristen – Schreiende Videos – stinkenden Fisch – fremdartige Gerüche – uniformierte Frauen mit Weihnachtsmann-Mütze. Aus dieser Aufzählung kann man bereits erkennen, das dass erlebte nicht ohne war – und erstmal aufgearbeitet werden will.
Es gab aber noch ein Happy-End: Der Reiseleiter hat die Happy-Hour an der Bar verlängert und wir durften abends an der Bar ein wirklich mehr als ausgezeichnetes Mahl zu uns nehmen. Nach den ersten Bissen war dann der Tag noch viel besser.
Übrigens zum Thema Reiseleiter: Denke das dieser sich meine Freund ausgekuckt hat – er ist sehr oft in Ihrer Nähe.