Rückreise und Ankunft in der eisigen Realität

Die Rückreise klappte wie am Schnürchen: Transfer nach SanCarlos mir dem Resort-Boot; Transfer mit der Fähre nach Toledo; Transfer mit einem Fahrer nach Cebu zum Flughafen.
Der Rückflug klappte auch Reibungslos und so waren wir dann nach gefühlten Tagen irgendwann in Berlin Tegel gelandet ….
und dann kam der Hammer: Raus in den Schnee. Also wir waren vor zig Stunden / Tagen so bei 39 Grad unterwegs und am Ende der Reise geht es raus in den Schnee bei -10 Grad. Aus dem Flugzeug in den Schnee – wir dachten das wir sterben!
Also die dicken Jacken angezogen und dann zitternd nach Hause gefahren. Dort wurden wir von Silvis Mutter erwartet, die uns ein Super-Frühstück serviert hat ! Endlich wieder etwas sinnvolles Essen und der Duft von frischem Kaffee …. eine Wonne für die Seele und den Körper. Hier nochmal mein ganz großer Dank an die Früchstücks-Fee – um es mit berühmten Worten zu sagen: „Das war Spitze !“.
Wir haben dann auch gleich die Urlaubsfotos präsentiert und von den Erlebnissen erzählt …..
Den restlichen Tag haben wir dann so hin und her geeiert …. um dann Abends ins Bett zu fallen.

Tag 18, last day in paradise

Mit dieser Erkenntnis wird jeder Urlauber früher oder später konfrontiert – und so war es nur eine Frage der Zeit bis dieses auch bei uns passiert:
Der Urlaub ist nicht endlos – schlimmer noch: das Ende ist zudem ganz nah !
Diese Erkenntnis trifft einen wie ein Schlag und man könnte augenblicklich in ein tiefes dunkles Loch fallen …. nur hier in Sipaway strahlt die Sonne soo hell, das es keine dunklen Löcher gibt. Und so startet man den letzten Tag genauso fröhlich wie all die anderen.
Ich hatte das große Glück das für diesen Tag noch ein Tauchgang für mich abfällt – in einem wunderschönen Riff. So bin ich dann mit anderen Tauchern um 9h zum Tauchgang aufgebrochen. Diesmal war Christian an meiner Seite und hat mir die wunderschöne Unterwasserwelt gezeigt. Das Riff war einfach nur Spitze – Fische in Hülle und Fülle , egal wohin man schaut. So verging dann der Tauchgang sehr schnell – eigentlich zu schnell ! Es ist schon sehr spannend was da unter Wasser so passiert – ich kann verstehen das man Tauch-Süchtig werden kann !
Nach dem Tauchen war dann erstmal etwas relaxen angesagt … wo kann man dieses am besten ??? Natürlich im Pool , unter der herrlichen Sonne die einem wärmt.
Wir haben dann am Nachmittag noch eine ausführliche Massage genossen und waren danach total zu 100% relaxt … so muss sich das im Urlaub anfühlen!
Am Abend gab es dann noch ein wirkliches Highlight: Der Resort-Chef schaute nach langer Abwesenheit wieder vorbei um einige Tage hier zu verbringen – das wurde zum Anlass genommen ein kleines Fest zu feiern. So wurde dann kurzerhand im Grillhouse ein gegrilltes Schwein samt Buffet serviert. Zusammen mit den Angestellten wurde dann ein lockerer Abend verbracht. Es war wie ein Familien-Fest – was nicht verwundert, da hier sowieso alles sehr familiär ist.
Und so kam es, das unser letzter Abend mit einem wunderschönen Fest endete.

Tag 17, Ab 7h wurde scharf geschossen

Ja – hier auf Sipaway sieht es momentan nicht schön aus, überall liegen die Geschosse herum und der Boden hat Krater ohne Ende!
Wenn man – sofern man sich traut – vor die Tür geht, wartet man bis es keine Geräusche mehr gibt und dann ist der Blick immer gen Himmel gerichtet….. das nächste Geschoss lauert ja überall !
Wie es soweit kommen konnte ?! Da fragt doch mal den Resort-Leiter …. der trägt die Verantwortung für diese verdammt gefährliche Situation!
Er hat es soweit kommen lassen und nun müssen wir hier alle leiden !
Habe ihn zur Rede gestellt um ihm da mal die Meinung zu geigen – aber seine Antwort war so simpel wie einfallslos: Die unreifen Kokosnüsse müssen aus Sicherheitsgründen jetzt schon runter – außer du möchtest mal eine reife auf den Kopf bekommen – PUNKT.
Bei solcher Dreistigkeit ist mir dann auch nichts mehr eingefallen – und ich habe ruhig an meinem Drink geschlürft und dem Palmenkletterer nett zugewunken.

Tag 16, Affentheater

Wir wollten unbedingt noch die Affen sehen – so oder ähnlich wird man versuchen euch diese Tour zu verkaufen ; wobei jemand hier „weiblich“ ist. Die Wahrheit sieht aber ganz und gar anders aus: Ich (!!) wollte gerne noch die Affen (meine Vorbilder) sehen und mit ihnen das eine oder andere philosophische Gespräch führen —- aber meinem Goldstück das hatte gaaanz andere Pläne – genau genommen war es nur ein Plan …

Nussloch…..Schatz wir müssen nach Nussloch.
Nuss was ? Was hab ich getan ?
Nussloch ein Ort Fabrikverkauf, Handtaschen.
Ich fahr doch keine 650 km für eine Handtasche ! Da müsstest du 50 kaufen damit sich das lohnt.
50 ? Kein Problem das kriege ich hin, lass uns los.

Ihr werdet es nicht glauben: Die haben hier ein Nussloch
Ja richtig gelesen: Nussloch
Und das ist wirklich eine Handtaschen-Fabrik ….. Stefan + Karen und wir beide – auf dem Weg zur Handtaschenfabrik. Vorher noch ein kleiner Zwischenstop bei den Affen, damit die Herren auch nicht zu kurz kommen – und danach mit dem Offroader zur Nussloch-Taschenfabrik. Die Mädels waren richtig aufgekratzt und konnten es nicht erwarten bis wir endlich am Ziel sind. Dann nach einer Ewigkeit: Nussloch ….. !
Dort werden die Handtaschen in Massen gefertigt. Aus meiner Sicht ziemlich langweilig, aber die Damen sahen das natürlich anders.
Anschließend dann das Highlight der Tour: Der Werksverkauf!
Ich mache es kurz und schmerzlos: Mein Goldstück hat sich 3 Taschen gekauft und ist nun glücklich – und nur das zählt.
Das Label was hier verkauft wird, heißt übrigens „Nussloch“. Der Name leitet sich von „Nuss“ (= Rohstoff für Taschen) und „Loch“ (= Höhle in der die Frauen sitzen und die Handtaschen flechten) ab. Es ist ein ökologisch einwandfreies Verfahren und die Handtaschen sind zu 100% biologisch abbaubar.
Da ja so eine Werksbesichtigung / Einkauf immer an den Kräften zerrt, haben wir noch bei einem Restorante halt gemacht – um dann italienische Köstlichkeiten zu genießen. Anschließend haben wir dann noch einen Wasserfall besucht um uns den Schweiß des Tages abzuspülen.

Tag 12-15

Da wir sehr clever sind, haben wir gewisse Dinge schon „automatisiert“. Dazu zählt das „rumhängen“ – in Fachkreisen auch „Nichtstun“ genannt. Der Ablauf ist ganz einfach und simpel:

  • Aufstehen
  • Frühstücken
  • Diverse Dinge zum Zeitvertreib tun, die alle in erster Linie „passiv“ sind (z.B.: Schwimmen, Lesen, Sonnen …)
  • Happy-Hour an der Bar geniessen
  • Abendessen
  • Schlafen
  • Und das haben wir nun einige Tage erfolgreich ausprobiert.