Wieder Fliesen an der Wand

Heute ging es wieder ein gutes Stück vorwärts, der Fliesenleger war da. Es ist schon beachtlich was der Fachmann mal so eben aus dem Handgelenk zaubert…..
Als erstes wurde mal kurzerhand die Fläche gespachtelt ….

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um dann anschließend unter Fliesen zu verschwinden …

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Der Profi hat für die komplette Aktion inkl. aller Fugen nur 3,5 Stunden gebraucht – als Heimwerker kann man da nur neidisch und sprachlos daneben stehen ….

Pax-Richtfest

Heute war nun PAX-Richtfest …. passend zum Heiligabend.
Also noch schnell die Korpuse zusammengebaut und diese auf den PAXNE raufgeschoben (dank vieler vieler Umzugsdecken nicht sooo schwer).
Und so ist dann der PAX Stück für Stück gewachsen ….

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Nun müssen die Korpuse noch genau gegeneinander ausgerichtet und miteinander verbunden werden und dann kann die Tür samt Innenleben montiert werden …. Schauen wir mal was die Weihnachtsfeiertage so bringen werden ..

Die ersten Möbel werden aufgebaut

Nachdem nun der Sockelleistenkanal und der Teppich fertig geworden sind, konnten wir endlich mal anfangen Päckchen auszupacken und mit dem Möbelaufbau beginnen.
Als erstes ist das Arbeitszimmer dran und dort dann die Effektiv-Wand.
Jeder menge Päckchen warten geduldig auf das Auspacken ….
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Nachdem Auspacken kam dann der Zusammenbau. Gefühlte Tausend Schrauben später stand dann endlich die Schrankwand.
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Anschließend haben wir dann den Schreibtischrahmen samt Tischplatte hingestellt.
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Das ganze sieht nun schon etwas wohnlicher aus…..

PAXNE nächste Schritte

Heute wurde unter anderem auch an dem PAX-Niveau-Erhöher weiter gebaut. Da dieses Projekt „gewaltige Ausmaße“ hat, muss man sich im Vorfeld entsprechend vorbereiten …… Bis jetzt habe ich eher in der „Kleinformat“-Liga gespielt / gesägt …… Aber diese Projekt ist so riesig das man in der Großformat-Liga sägt … Also musste ich meine Führungsschienen-Sammlung erweitern …
Man(n) wächst halt mit seinen Aufgaben …
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Vor den großen Dingen kommen aber erstmal die vielen kleinen Schnitte … Dank MFT konnte ich mir eine einfache Schnittschablone bauen. Einfach das Werkstück weiter durchschieben / abmessen und sägen …
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Hier kommt dann die Führungsschienen-Kombination zum tragen um dann 2,6m in einem Zug auf breite zu sägen. Wow
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Als nächstes wurde wieder eine Schablone auf dem MFT gebaut um alle PAX-Seitenteile abzulängen. Dank dieser Vorrichtung ging das ruckzuck…
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Nun mussten die Sägekanten noch mit Umleimer versehen werden. Aus Zeitgründen habe ich einen Umleimer mit Schmelzkleber genommen und mit dem Bügeleisen aufgebracht.
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Am Ende mussten dann noch die restlichen Teile mit Dominos angeleimt werden.
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Und noch ca. 30 Minuten konnte man(n) dann das gute Stück an den Einsatzort schaffen … und dort mittels Keilen ausrichten.
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Kleine Einblicke in die Umzugsbaustelle

Hallo zusammen,
der eine oder andere weiss es ja schon: Wir sind mitten im Umzug … und somit hat uns der Stress voll im Griff. Leider wurde uns die neue Wohnung in einem nicht so optimalen Zustand übergeben. Sprich es ist einiges zu tun.
Als erstes galt es den Schlafzimmer-Einbauschrank abzureißen. Das war eine super solide Holzkonstruktion, zu 100% genagelt und mit Bolzen im Beton verankert. Der Abriss war ein klein wenig schweißtreibend … aber das war die Sache Wert.
Danach war dann die Durchreiche in der Küche dran. Hier war es dann eine Kombination aus Silikon + Nägel + Betonbolzen welche Freude macht.
Nachdem mann dann gefühlte 100mal bei der BSR war um das Abrissgut loszuwerden …. ging es dann an die wirklichen Baustellen.
Die Elektrik war mir nicht nur optisch ein Dorn im Auge sondern auch aus Sicherheitsgründen. Mir ist es ein Rätsel wieso man zwar den Sicherungskasten erneuert sowie die Badelektrik auf den aktuellen Stand gebracht hatte ( Schutzleiter + FI) aber den Rest so gelassen hat.
Klassische Nullung ist schon seit langem nicht mehr zulässig …. aber alle Steckdosen sind klassisch genullt. Die Leitungen kommen alle
über den Estrich und so muss man hier also Aufputz was machen. In unseren bisherigen Wohnungen (selber Typ, selbes Baujahr, selbe WohnBauGesellschaft) wurde das im Rahmen einer Sanierung mittels Sockelleistenkanal gemacht. Also haben wir beschlossen das auch hier zu machen. Aber wie es so oft ist …. Dinge ändern sind …. in diesem Fall eine VDE Vorschrift und das hat zur Folge das man einen anderen Kabelkanal nehmen muss.


Bevor man aber ans Werk gehen konnte, galt es erst einige Vorarbeiten zu erledigen…
Mit Hammer und Meißel mussten die Estrichspritzer an der Wand weggenommen werden um eine einigermassen
ebene Fläche zu haben. Während der Montage konnte man sich dann mit den unebenen Boden vergnügen.
Hier ist ja fast alles Stahlbeton und das hat natürlich einen hohen Verschleißfaktor … so hat dann dieser Würth-Bohrer
nach 10 Jahren sein zeitliches gesegnet.
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Da wir ja beide berufstätig sind, ist unser zeitliches Volumen etwas beschränkt. Aus diesem Grund war es nur naheliegend das wir nicht alles
allein machen… Sprich für das optische haben wir uns einen Maler kommen lassen, der alle Tapeten runter und neue rauf + streichrn in 3 Tagen erledigt hat.
Auch beim Umzug selbst (genauer gesagt erstmal mein Umzug) haben wir Hilfe in Anspruch genommen: 4 Umzugshelfer. Die haben die ganzen Kisten und verpackten Möbelteile (alle Möbel haben wir vorher zerlegt und in Umzugsdecken eingepackt) in 2 h komplett runter und rauf getragen. Das ging ruckzuck …. Wir waren baff..

Wenn man Dinge neu aufbaut bietet sich auch die Möglichkeit an diese zu verbessern…. ich möchte die Chance nutzen um nicht wieder mit gewissen Konstruktionsmängeln kämpfen zu müssen….
Bei Konstruktionsmängeln muss ich z.B. an Ikea und dort an den Pax denken. Dieser sehr solide Kleiderschrank ist für ebene Böden konstruiert … vielleicht mit etwas Gefälle aber eben halt. Leider ist dieses bei unserem Wohnungstyp nicht gegeben … der Boden ist schief und wellig – das kan der Pax von Hause aus leider nicht. Da wir mit einen Schrank mit Schiebetüren haben, ist eine lotrechte Aufstellung sehr wichtig.
Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen den Pax auf einen eigenen Sockel zu stellen.
Da der Pax nicht gerade klein ist – ist der Sockel auch eine gewisse Nummer….
Hier einige Impressionen:
Es handelt sich um eine Konstruktion aus 18mm Birke Multiplex, welches später um eine 19mm Möbelbauplatten Blende erweitert wird. Das ganze wurde aus Gründen des Holzzuschnitts aus mehreren kleineren Teilen zusammengeleimt.
Hier konnte ich dann auch meine neuesten Errungenschaften zum Einsatz bringen: Bessey Revo + KliKlamp Zwingen und ein Festool Domino 500Q.
Wie immer bin ich voll begeistert. Mit der Domino kann man in Windeseile die Verbindung fräsen … wofür man mit Runddübeln wieder eine Ewigkeit gebraucht hätte. Die Revo-Zwingen sind richtige Kraftpakete die eine gewaltige Spannkraft aufbringen können.
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Hier sieht mann wie die beiden Seitenteile in der Mitte nun verbunden werden um dann einen Gesamtsockel zu bilden.
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Sobald das gute Stück dann fertig geworden ist, werde ich noch ein Foto nachliefern.
Das ist erstmal der aktuelle Stand der Arbeiten ….

Zäpfle oder wie das eckige dann doch noch wurde

Nachdem ja nun die ersten Versuche mit meiner Zinkenschablone gescheitert sind, wollte ich dann heute nochmal den Test wagen. Habe dann einfach noch ein Stück Restholz vor das Werkstück gespannt – und los ging es.

Wie zu Erwarten waren die Ausrisse weg – aber das einspannen des Werkstücks mit dem Restholz ist ja echte Frickelarbeit. Zwei Hände sind da definitiv zu wenig. Zumal man bei dem zweiten Werkstück ja den genauen Versatz spannen muss. Hier haben sich dann die Schwächen dieser Lösung offenbart. Nachdem ich nun die ersten Erfahrungen gesammelt habe, kann ich den Aufwand für eine optimale Schablonenhalterung abschätzen – und der ist einfach zu hoch. Sicherlich hat diese Lösung irgendwo auch ihre Vorteile – aber für mich ist das nur Murks. Also habe ich die Rücksendung angekurbelt – ich werde mir eine andere Lösung kaufen.

Aber ich möchte euch nicht das Endergebnis vorenthalten: Eine einfache Fingerzinkung.