Und wieder grüßt das „Wechsel dich“

Nachdem ich ja erfolgreich meinen TK-Anbieter gewechselt habe, stand auch die nächste Herausforderung ins Haus: Arbeitgeber-Wechsel. Nicht das ich auf diesen Stress ungemeine Lust hatte oder das ich meinen Arbeitgeber besonders geschätzt hätte …. aber der Mensch (somit auch meine Person) neigt ja dazu den bequemen Weg zu gehen. Ein Job-Wechsel ist eher unbequem und von daher nur in begründeten Fällen zu vollziehen ….
Mein Teamleiter Axel hat es aber perfekt verstanden, mir jegliche Illusion in Bezug auf meine Karrierechancen zu nehmen. Ich durfte mich sehr sehr sehr oft anhören, das man für jemanden wie mich keine wirkliche Verwendung *mehr* hätte. Sobald mein aktuelles Projekt ausläuft …. na ja … es währe halt praktisch wenn ich dem Unternehmen nicht länger als notwendig auf der Tasche liegen würde.
Mit diesem Summen im Ohr habe ich mich ein wenig umgeschaut und passend zum plötzlichen Projektende hat sich dann ein Headhunter mit einem interessantem Angebot bei mir gemeldet. Es war technisch sehr interessant hatte aber nur einen kleinen Fallstrick: Ich konnte nur 15% der fachlichen Anforderungen erfüllen. Aus meiner Sicht war ich für diesen Job wenig geeignet. Die wollten einen Spezialisten haben und keinen „ich versuche mal mein Glück“-Typen. Trotz meiner Einwände (ich habe dem Headhunter meine Bedenken mitgeteilt) kam es zu einem Vorstellungsgespräch. In diesem wurde mir dann mitgeteilt, das Sie jemanden suchen der sich schnell einarbeitet und neue Dinge schnell umsetzen kann. Weiterhin sollte derjenige nicht nur ein Thema beherschen sondern sehr sehr sehr breite fachliche Erfahrungen \ Kenntnisse haben. Das wiederum spiegelt meine Person wieder und das Angebot hörte sich nun viel besser an. Lange Rede kurzer Sinn: Nach einem weiteren Gespräch war dann alles perfekt und der Wechsel wurde dann vollzogen. Nun beschäftige ich mich in erster Linie mit Solaris und Co. und lerne jeden Tag neue Dinge. Es ist wie ein beruflicher Neuanfang. Mit meinen Kollegen komme ich super klar und ich werde zu 100% unterstützt. Schauen wir mal was die Zukunft so bringt.

Klein und fein – so soll es sein

Demnächst geht es in den Urlaub. Habe vor, dort ein wenig für meine nächste Prüfung zu üben. Da mein Notebook für ein solches Vorhaben zu groß ist, soll es ein Netbook sein.
Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, welche Auswahl der Netbook-Markt so bietet. Mann kann Monate damit zubringen sich da etwas passendes rauszusuchen. Also habe ich mich mal umgehört, und bekam von meinen Kollegen die Empfehlung:Samsung. Durfte auch mal eines ausprobieren.
Wenn man nun denkt, damit ist das Thema abgehakt – weit gefehlt. Samsung stellt nicht nur 1 Modell her – nein es gibt zig Modelle in verschiedenen Varianten. Und um das ganze noch zu toppen, gibt es diese Modell noch in unterschiedlichen Generationen. So wie beim VW-Golf: Es gibt den Golf4, Golf5, Golf6 usw ….
Also wenn man sich für ein Modell xy entschieden hat und versucht die ganzen Rezensionen durchzulesen, muss man immer genau hinschauen welche Generation gemeint ist. Das macht die Sache nicht gerade Einfach. Am Ende habe ich mich für ein Samsung NC10plus entschieden.
Also ausgepackt und gestartet. Und dann der Schock: Samsung muss eine ganze Abteilung damit beschäftigt haben, Software auf dieses Gerät zu packen. Es hat eine Stunde gedauert das alles wieder runterzubekommen. Anschließend dann Opera und Avira installiert und losgesurft.
Windows7Starter + Netbook + 1GB Ram ist natürlich nicht der Renner – aber es ist erstaunlich „gut“. Ich hatte beim surfen keine wirklichen Probleme. Habe dann noch den Flashplayer raufgepackt und diverse Seiten ausprobiert – alles ohne Probleme. Auch YouTube ging ohne mucken.
Dann wollte ich es wissen: Habe Silverlight installiert (und das Plugin für Opera) und dann auf zu Maxdome und einen Film angeschaut. Ich war überrascht: Der Film lief ohne zu Ruckeln oder andere Macken. Das hätte ich nicht gedacht.
Werde es demnächst mal genauer testen und dann berichten.