Flurhängeschrank – Muster-Tür – Teil2

Nachdem nun wieder etwas Zeit übrig war, habe ich mich an den weiteren Bau der Muster-Tür bzw. dem Muster-Flurschrank gemacht. Aus restlichen Birke-Multiplex Holz habe ich auf dem Frästisch einige Glasleisten gefräst. Dummerweise hatte ich mich beim ersten Durchlauf etwas geirrt und den Falz an der falschen Seite gefräst. Das hatte ich natürlich erst gemerkt als alle Leisten schon auf Gehrung gesägt waren …. Also musste ich dann nochmals runter und das korrigieren. Etliche Fräsungen später waren die Leisten dann endlich fertig. Danach habe ich dann diese auch gleich zur Befestigung der Scheibe genutzt.

Als nächstes musste dann der Beschlag im Korpus / an der Tür befestigt werden. Dazu mussten dann als erstes zwei Löcher im „LR32-System“ gebohrt werden. Einzigste Herausforderung war, die entsprechende Mittellinie anzuzeichnen. Durch die Kombination einiger „roter“ Werkzeuge ging das aber ohne Probleme. Da man bei MDF Bleistift nicht so gut sieht … habe ich – weil ein Muster – einfach mit einem Anreißmesser gearbeitet.

Danach mussten dann die entsprechenden Gegenstücke an der Tür montiert werden.

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Bei nächster Gelegenheit wird dann die Tür montiert.

Flurhängeschrank – Muster-Tür

Nachdem nun der Prototyp vom Korpus an der Wand hängt, gilt es nun die entsprechende Tür zu bauen. Es soll eine Tür in Rahmenbauweise mit einer Hochglanz-Füllung werden. Auch hier wird als erstes ein Muster gebaut, damit man mal sehen kann wie stabil das ganze dann wird. Zumal ich so eine Tür noch nicht gebaut habe.
Um den Materialaufwand gering zu halten, habe ich mich entschlossen eine fertige Glasplatte vom „Möbel-Schweden“ zu verwenden. Diese ist zwar etwas zu groß – aber für ein Muster sollte es reichen. Ich habe dem Rahmen einfach entsprechend angepasst.

Als erstes wurden Streifen (100mm)  aus Birke-Multiplex geschnitten. Dank meiner Rip-Guides gingen die schmalen Schnitte auch mit der Führungsschiene sehr präzise. Danach wurden die Streifen auf die Endmaße gekürzt.

Als nächstes mussten die Falze für die Glasscheibe gefräst werden. Ich habe mich dazu entschlossen dieses auf dem Frästisch zu machen.

Durch die Art der Fräsung war auf den kurzen Stücken noch ein wenig Nacharbeit erforderlich. Ich habe das einfach mit einer Frässchablone und der Handoberfräse (4mm Nutfräser) gemacht.

Danach habe ich die Dominos eingefräst.

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Und dann ging es auch schon an das verleimen. Auch hier musste ich meine Zwingen wieder verlängern.

Danach konnte ich testweise das Glas einlegen und der Regierung das ganze zur Endkontrolle „übergeben“.

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Flurhängeschrank – nächste Schritte

Nachdem ich nun meine ersten Versuche mit dem zu verwendenden Plattenmaterial gemacht habe, geht es nun um die Konstruktion an sich.

Wie bei allen anderen Schränken die ich bis dato gebaut habe, habe ich auch hier versucht so viel wie möglich im Vorfeld zu planen. Also wurde der Korpus sowie der gesamte Flur mittels SketchUp „modelliert“. Danach habe ich via Cutlist Plus daraus einen Schnittplan erstellt. Zur Sicherheit habe ich den Korpus dann nochmals via Dynaplan – das ist eine Software zur Berechnung von Blum-Beschlägen – geprüft.

 

Also in der Theorie sieht das ja alles ganz super aus – nur wie verhält es sich in der Praxis ? Genau dieser Frage hat mich um getrieben – so das ich mich entschlossen habe einen Prototypen zu bauen. Damit die Materialkosten nicht so schlimm sind, habe ich mich für MDF entschieden.
Um den ganzen Ablauf zu vereinfachen, habe ich mir die Teile im Baumarkt – soweit möglich – zuschneiden lassen.

Und dann ging es auch schon los …
Als erstes ging es an das auf doppeln der Keilleisten. Dazu wurden zwei 250mm breite Streifen (MDF 19mm) aufeinander verleimt und verschraubt. Während der Leim am trocknen war, habe ich mich an die Seitenteile gemacht. Dort musste nur eine Fräsung für den Kabelkanal gemacht werden. Das ging dank meiner Frässchablone sehr fix, zumal ich beide Teile auf einmal gefräst habe.

Danach musste ich doch etwas sägen. Aus dem restlichen  250mm breiten Streifen wurde der schmale Riegel für den unteren Boden gesägt.
Da dieser mit 100 mm für einen direkten Schnitt zu schmal war, wurde einfach anderes Plattenmaterial unter gelegt. Mittlerweile war auch die verleimte Keilleiste trocken und konnte aufgetrennt werden. Da mein Säge eine maximale Tiefe von 55 mm hat und die Materialstärke 38 mm betrug, war ein 45 Grad  Schnitt nicht möglich – ich habe dann einfach 40 Grad genommen.

Der eben geschnittene Riegel wurde als nächstes mit der Boden  verleimt. Das habe ich kurzerhand mit ein paar Flachdübeln gemacht.Das geht schnell und ist einfach zu bewerkstelligen.

Danach ging es dann mit den Dominos weiter. Nachdem alle Löcher angezeichnet waren, wurden diese mit der Maschine gefräst. Dann wurden die Dominos in die beiden „Böden“ ein geleimt und überschüssiger Leim abgenommen.
Nachdem der Leim abgebunden war, ging es an einen Trockenbau. Einfach mal alles zusammenstecken und staunen wenn es passt. Leider war das gar nicht so einfach aber dafür hat alles gepasst. Als nächstes wurde dann das verleimen mit dem Spanngurten geprobt.

Dann ging zum kritischen Teil über: verleimen mit Weißleim. Dieser hat ja nur eine kurze offene Zeit (~ 8 Minuten) und es muss alles recht zügig gehen. Ohne eine helfende Hand muss man sich selber helfen. So habe ich kurzerhand eine Handvoll Stützen gebastelt und alles schön mit Zwingen gesichert.Alleine das hat schon eine gefühlte Ewigkeit gedauert.

Danach konnte ich Spanngurte / Zwinge lösen und – oh Wunder – die Seitenteile einfach abziehen um diese dann zu verleimen. Das ging recht zügig und dann wurde wieder alles verspannt.

Es fehlen dann noch die Langlöcher in der Keilleiste (Wand). Dazu habe ich mir eine einfache Frässchablone gebaut und dann losgelegt. Es stellte sich dann raus, das mein Fräser zu kurz war. Also musste ich von beiden Seiten fräsen ….. Dazu habe ich dann als erstes zwei Löcher von Hand durch gebohrt, damit ich eine Orientierung hatte. In diese Löcher habe ich anschließend den Fräser eingesteckt und die Frässchablone ausgerichtet.

Zum Schluss nochmal die Löcher kontrolliert um die Wandbohrungen zu berechnen.

 

Dann musste ich erst mal wieder zum Bauhaus um passende Schrauben zu besorgen. Mit diesem bewaffnet ging es dann in den Flur – dieser musste dann aber erst mal freigeräumt werden. Anschließend ging dann der Bohrhammer los und einige Sekunden später waren dann auch die 10er Dübel in der Wand verschwunden. Mit einer kleinen Knarre wurde dann die Keilleiste an der Wand fixiert. Dann brauchte es noch eines kräftigen und motivierten Helfers der mit mir das schwere Teil einhängt. Leider hat das mit dem einhängen nicht optimal geklappt – da muss ich leider noch etwas nachbessern – , aber zu Zweit haben wir dann das Teil an die Wand bekommen.

Fazit: Der Schrank hat von den Proportionen die richtige Größe und auch meine Regierung ist mit dem Schrank zufrieden. Die Montage (Verleimen) ist alleine fast nicht zu schaffen, hier muss ich mir für den endgültigen Schrank entweder noch einen Helfer „klarmachen“ oder die Verbindungen anders ausführen.

 

Flur – es wurde *endlich* etwas geschafft

Es waren einige sehr anstrengende Wochen. Ich hatte den Eindruck das ich beobachtet wurden und immer genau dann wenn ich eine feuchte Tapete oder eine Farbrolle in der Hand hatte … klingelte es und ich durfte „arbeiten“.
So wurde aus einer zwei tägigen Tapezierarbeit mehr als eine Tapezierwoche !
Aber am Ende wird dann ja bekanntlich sowieso immer alles gut – und so ist das auch hier wieder:
Die Wände sind nun tapeziert und gestrichen , alte Kabelkanäle (natürlich mit Silikon und Schlagschrauben befestigt) sind gegen neue ausgetauscht und natürlich wurde auch ein Bodenbelag verlegt.
Der Flur sieht nun wie einer aus und man kann wieder Gäste empfangen.
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Als nächstes steht dann der neue Flurschrank auf dem Programm … aber erstmal darf etwas verschnauft werden.

Der Flurschrank ist Geschichte

Letzte Woche war es dann endlich soweit. Ich und mein treuer Freund Dave haben den Flurschrank zerlegt. Scheibchenweise wurde er dann zum Wertstoffhof gebracht …
Ich möchte an dieser Stelle nochmal dem Zimmermann meinen Respekt zollen, den ich bin doch sehr von seiner schlichten aber sehr haltbaren Konstruktion angetan gewesen:
– Leichtbauplatten mit Pappwaben
– Vierkantleisten
– Genutete Zierleisten an der Front
– und gaaaanz viele lange Nägel

Es ist manchmal schon beachtlich aus welchen einfachen Mitteln man was zaubern kann…

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Im nächsten Schritt sollen nun die Türrahmen gestrichen werden. Leider ist das aber momentan etwas schwierig mit der Arbeitszeit zu kombinieren (das Streichen muss früh vor der Arbeit erfolgen), da diese Woche wieder einige Frühtermine samt Changes anstehen. Aber schauen wir mal, ob wir das diese Woche hinbekommen.

Flur , der erste Teilabriss wurde vollzogen

In kleinen Schritten geht es im Flur weiter. Bevor aber die eigentliche Renovierung starten kann, muss aber erstmal der ganze alte Mist raus … genauer gesagt der Einbauschrank.
Der Einbauschrank besteht aus zwei Teilen: Dem Originalteil aus Holzleichtbauplatten und einem Anbau aus Vierkanthölzern / Leimholz / Lamellentüren. Das Anbauteil wurde vom Vormieter in gewohnter Qualität gebastelt: jede Schraube ein Unikat und Nagel waren sein liebstes Befestigungsmittel.
Um da erst gar keinen Frust aufkommen zu lassen, habe ich gleich kompetente Hilfe geholt: Dave mein treues und robustes Hebeeisen …
Nachdem der Teilabriss erfolgte und die recht langen Teile zum Werststoffhof transportiert wurden, musste eine provisorische Unterbringung für unser Zeugs her. Dazu wurde ein Regal vom gelben Möbelhaus besorgt und aufgestellt.
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Aber wie schon so oft in dieser Wohnung, so bringt auch dieser Abbriss wieder eine kleine Überraschung mit sich – genauer gesagt: Alte Telefonleitungen. Früher führte die Telefonverkabelung durch die einzelnen Mietwohnungen durch; das wurde aber im Rahmen der Renovierung aber durch einen Kabelkanal im Treppenhaus abgelöst. Dumm nur, das es einzelne Mieter gab, die sich gegen eine Wohnungsrenovierung wehrten ….
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Da ich das Problem noch aus meiner vorherigen Wohnung kannte (dort hatte sich seinerzeit meine Vormieterin gegen die Massnahme gewehrt, und der Untermieter hatte die alten Telefonleitungen gekappt … -> sprich ich hatte kein Telefon), bin ich runter in den Keller gegangen um mir mal anschauen ob ich am APL etwas erkennen kann …
Zum Glück wurde recht sauber gearbeitet und auch der APL schön getauscht. Man sieht links neben dem APL die ganze Alt-Verkabelung rumhängen. Auf den ersten Blick scheint das alles tot zu sein. Aber man sollte genauer schauen …
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Dann erkennt man sehr schön, das es zwei Mietparteien gibt, deren Anschlußleitungen noch über die alte Verkabelung gehen.
Anscheinend war es dem Telekomiker auch zu blöd diese Sonderlocken „schön“ zu machen … und lange halten sollen die wohl auch nicht. Anders kann ich es mir nicht erklären wieso man den alten Trägerbügel da noch hängen lässt. Irgendwann reißt der die beiden Doppeladern ab. Entweder durch die Schwerkraft oder jemand bleibt da mit irgendetwas hängen.
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Also werde ich demnächst mal die Leitungen durchklingen und hoffe, das meine 3 Leitungen „tot“ sind und ich diese somit kappen kann. Andernfalls muss ich dafür extra einen Schlitz fräsen und die Leitungen eingipsen …. ich habe eigentlich weder für das eine noch das andere rechte Lust, aber was soll’s …

Der Lack ist (endlich) ab

Nach einigen sehr hektischen Tagen habe ich heute wieder etwas Zeit um ein paar Zeilen in meinem Blog zu schreiben.
Heute geht es um die Lackierarbeiten im Flur, genauer gesagt um die Türrahmen.

Die Farbe war schon teilweise abgeplatzt und auch nicht mehr Weiß sondern hatte schon einen tollen Gelbstich. Da der Altanstrich wirklich keinen guten Eindruck machte, war die Entscheidung diesen zu erneuern schnell gefällt. Rückblickend betrachtet war die Entscheidung vielleicht nicht die beste – es wäre sicherlich „einfacher“ gewesen die TGL-Stahlrahmen durch einen Verblendung auf DIN-Rahmen umzubauen und den Lack unberührt zu lassen.
(Hier kann man mehr dazu lesen)

Nun stellte sich die Frage: Überlackieren oder komplett erneuern ? Da der alte Lack aber schon arg abblätterte, war das Vertrauen in die Haltbarkeit nicht gegeben .. sprich: Neulackieren !

Also wenn man mit dieser Aufgabenstellung zu einem Baumarkt geht, dann bekommt man in der Regel einen Exzenterschleifer oder einen Schleifroller als Mittel der Wahl angeboten. Wenn es dann um die Dreckvermeidung geht, wird dann entweder ein Staubfangbeutel für den Schleifer verkauft oder man bekommt den Rat, den alten Lack abzubrennen.
Da bei mir der Lärmaspekt eine große Rolle spielt und das mit dem Abbrennen im Innenraum nicht wirklich gesund klingt… habe ich mich als „grobe Lösung“ für das Farbschaber-Set von Bahco entschieden.
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Das war eine sehr gute Entscheidung und wie sich noch später zeigen sollte, eine recht gesunde dazu.
Mit dem Farbschaber benötigte ich pro Rahmen ca. 30-45 Minuten. Danach war dann, bis auf die Grundierung, alles runter.
Für die Baustellenreinigung hatte ich meinen kleinen Festool-Sauger dabei ….

Irgendwie war ich aber unzufrieden – mir dauerte das einfach zu lange – und ich wollte da schneller vorankommen.
Also habe ich mal getestet wie man denn mit einem Schleifer (mit Absaugung) so zeitlich vorankommt. Dafür hat sich dann eine kleine Rotex-90 bei mir eingefunden und es ging frisch ans Werk. Rotex + Grant P40 Schleifpapier + Festool-Sauger = Laut und weniger Effektiv als der Farbschaber.
Nach einem halben Türrahmen musste ich dann einsehen das diese Kombi nicht annähernd so effektiv war,wie erhofft. Es musste also anderes Schleifgerät her, also im Internet gesucht und recherchiert.
Bei meinen Recherchen bin ich über die SupraFlex gestolpert und denke dass das eine sehr schöne Lösung wäre.

Die reinen Rotationsschleifer aus dem Hause Festool haben mich – auf dem Papier – nicht so begeistert… Das liegt zum einem an untypischen Durchmessern (115 + 180mm) und auch an der Tatsache das der Motor anscheinend nicht komplett gekapselt ist (in der Anleitung steht, das man beim schleifen von Stahl nur mit einem vorgeschalteten FI-Schutzschalter arbeiten soll).

Beim Studium der Flex-Anleitung bin ich aber über einen andere Passage gestolpert: „Die Maschine ist nicht zum schleifen von Bleifarbe geeignet !“
Bei dem Wort „Bleifarbe“ musste ich an alte Wandgemälde denken aber nicht an moderne Lacksysteme. Also habe ich die Tante google befragt und bin danach fast vom Glauben abgefallen. Erst dachte ich dass das alles ein schlechter Scherz ist … aber Nein: Bleifarbe ist ein ernstes Thema und eine ziemlich unschönes noch dazu….
Wer mehr dazu lesen möchte, der kann gerne mal folgenden Links folgen:
http://www.maler.org/bleifarbe-20118519
http://www.bgbau.de/gisbau/fachthemen/expo/doku/expoanblei.pdf

Um es kurz zu machen: Meine Farbe ist vor 1990 aufgetragen worden und somit mit Sicherheit bleihaltig. Der feine Schleifstaub oder die noch feineren Dämpfe beim abbrennen sind das Problem. Man atmet beim arbeiten eine große Menge Bleistaub ein … weiterhin lagert sich der feine Staub in der Wohnung ab und wird dann immer wieder aufgewirbelt und dann eingeatmet.
Die Empfehlung der Berufsgenossenschaft ist sehr simpel: Den Arbeitsplatz komplett mit Folie einhausen; möglichst staubarm arbeiten (Farbschaber oder Abbeizen); Schleifen nur mit Absaugung der Staubklasse M oder H; Feinstaubmaske P2/3; Schutzhandschuhe und Overall. Nach der Arbeit ist der komplette Arbeitsplatz abzusaugen und zu reinigen ….
Also musste ich meine Arbeitsweise dementsprechend anpassen: Als erstes hat der Sauger ein Update bekommen und ist nun ein Staubklasse-H Sauger (mit normalen Beuteln dann ein Staubklasse M); danach wurde eine große Menge an Kreppband und Abdeckfolie (15um) gekauft und dann wurde vor dem schleifen alles Abgedeckt/eingehaust .. nach dem schleifen wurde dann alles abgesaugt (Böden/Wände) usw…
Die Arbeitsvor- und nachbearbeitung dauerte länger als die eigentliche Arbeit …..

Was mich an diesem Thema am meisten stört, ist die Tatsache das es „verschwiegen“ wird. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und bei einigen DIY-Schleifern die Anleitungen gelesen – es gibt keinen Hinweis! Auch im Baumarkt hört man von diesem Thema nix. Und dann bringt die Firma Bosch noch einen neuen Schleifroller auf den Markt, der nicht mal ansatzweise korrekt absaugfähig ist.
Sprich: Es werden jeden Tag irgendwo Altanstriche entfernt und die Bewohner werden unwissentlich einer Gesundheitsbelastung ausgesetzt. Sicherlich wird man durch „das bisschen“ Schleifstaub was in so einer Wohnung anfällt, nicht gleich tot umfallen …. aber Langzeitschäden wird es doch geben.

Mittlerweile sind alle Rahmen abgeschliffen und morgen geht es an die ersten Lackierungen. Wenn alles gut geht, dann ist nächste Woche das Thema erledigt.